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Montag, 18. März 2019

Von Sehnen und Sucht zum Sein - Mein Weg des Yoga
























Bis zum Jahre 1985 war mein Leben geprägt von Sehnen und Sucht. Kiffen, reisen, trinken, fliehen – immer unterwegs auf der Suche nach etwas, was ich nicht benennen konnte. Dann, im Rahmen eines Enlightenment Intensives, in dem die Frage: Wer bin ich? im Vordergrund steht, machte ich eine existenzielle Erfahrung des Nichts. Danach war mein Leben von einem Moment auf den anderen nicht mehr das, was es vorher war. Vom Moment dieser Erfahrung habe ich 7 Jahre lang keine Zigaretten, keinen Kaffee, keinen Joint und keinen Alkohol mehr zu mir genommen. Es bestand kein Bezug mehr zwischen derjenigen die Nicht-Ist und mir, die immer kiffen, trinken und flüchten wollte.

Donnerstag, 15. September 2016

Egolosigkeit oder Starkes Ich? Sowohl als auch macht glücklich!!

Wir befinden uns in einer äußerst spannenden Zeit. Lange Zeit gab es einen scheinbar tiefen Graben zwischen Spiritualität und Psychotherapie. Denn: die diamentral entgegengesetzte Vorstellung von einem starken Ich, so wie es die westliche Psychotherapie befürwortet und einer Überwindung des Egos, sowie sie im Buddhismus und Yoga häufig propagiert wurde, schienen nicht zusammenpassen. Viele westliche Psychotherapeuten hatten überhaupt keinen Zugang zum Numinosen und umgekehrt konnte man immer wieder von spirituellen Lehrern hören, dass man in der Psychotherapie doch nur um sein Ich kreise, welches es doch zu überwinden gelte.

Mittwoch, 7. September 2016

Achtsame Schule für alle!

Heute gibt es mal wieder eine Buchempfehlung! Dieses Mal rechtzeitig zum Schulanfang!

Als ich das Buch von Daniel Rechtschaffen in die Hände bekommen habe, habe ich mir gedacht, wie es wohl gewesen wäre, wenn ich selbst die Chance gehabt hätte, einen von Daniel Rechtschaffen in Achtsamkeit angeleiteten Lehrer zu haben. Dann wäre ich wahrscheinlich nicht vom Internat geflogen und hätte auch nicht die Mittlere Reife mit drei "5" abgeschlossen. Kurz gesagt: vieles in meiner „Schulkarriere“ wäre anders verlaufen, hätte mir und auch meinen Eltern einen Haufen Stress erspart und ich hätte die Freude am Lernen entwickeln können, die ich mir erst viel später selbst beigebracht habe!

Freitag, 26. August 2016

Achtsamkeit - das A und O für ein glückliches Leben

Heute möchte ich Euch wieder einmal ein Buch empfehlen. Es stammt aus der Feder von Dr. Matthias Ennenbach, den ich bereits interviewt habe und dessen Bücher ich sehr schätze.

Nun zum Buch.......
 
„Es geht nicht darum, sich selbst zu entdecken, sondern sich selbst zu kreieren.“  Matthias Ennenbach

In seinem neuen Buch „Achtsame Selbststeuerung – Grundlagen und Praxis der Achtsamkeit“ (Windpferd Verlag) gelingt Dr. Matthias Ennenbach das fast Unmögliche: Eine Beschreibung des Unbeschreiblichen - eine sehr einfühlsame, bildhafte und humorvolle Beschreibung des achtsamen Zustandes. Eine gut lesbare Mischung aus fundiertem, leicht verständlich aufbereitetem Wissen und heiteren, nachdenklichen und sehr menschlichen Beispielen und Geschichten rund um das faszinierende Thema
Achtsamkeit und die phänomenalen Selbsterschaffungs- und Heilungspotentiale unseres Gehirns.

Donnerstag, 11. August 2016

Erwecke das Unerhörte, Ungezähmte und Einzigartige in Dir!


Die aktuelle CD-Empfehlung:
Dr. Reginald A. Ray: Dein atmender Körper

... Atem fürwahr
ist noch wichtiger als Hoffnung;
denn wie die Speichen eines Rades
eingefügt sind in die Nabe,
so ist in den lebendigen Atem
alles eingefügt.

Das Leben geht vonstatten
durch den Atem;
der Atem gibt das Leben,
gibt es, um zu leben.
                      Upanishaden

Mittwoch, 8. Juni 2016

Was tun, wenn Meditationsanleitungen im Weg sind?!
























Ich lerne viele Menschen kennen, die so vorgefertigte Konzepte von der Meditationspraxis mit sich herumtragen, dass sie sich vollkommen darin verfangen.

Sie sind so darauf konzentriert, "richtig" zu konzentrieren, d.h. einer Anleitung zu folgen, dass sie überhaupt nicht dazu, kommen, den Kopf abzuschalten und in eine Meditation einzutauchen. Das hängt häufig damit zusammen, dass wir irgendwann einmal Ratgeber über die richtige Meditation gelesen haben oder irgendwo auf jemanden gestoßen sind, der ihnen eine Gebrauchsanleitung für die Meditation mit auf den Weg gegeben hat.

Mittwoch, 4. Mai 2016

Willigis Jäger im Interview

Willigis Jäger über sein Urvertrauen in das unbegreifliche unsterbliche Bewusstsein, das Eingehen in eine neue Seinsweise und sein Verständnis ewigen Weiterlebens

Alle Weisheitslehren und alle Religionen umkreisen in unendlichen Variationen das Thema Tod und die Beziehung zwischen Leben und Tod und Wiedergeburt – in welcher Form auch immer. Ob unter der Überschrift »Seelenwanderung«, »Auferstehung«, »Paradies«, »Unsterblichkeit der Seele« oder »Nirvana« – stets wird der Tod als Variante des Lebens und das Sterben als Akt der Verwandlung verstanden. Während sich spirituelle Traditionen bewusst mit dem Thema Tod beschäftigen und es hier sogar eine Vielzahl von Techniken gibt, in denen sich der Praktizierende bewusst mit dem Tod auseinandersetzt, wird das Thema Tod in unseren Breitengraden jedoch noch sehr ausgeklammert und als etwas vom Leben Getrenntes betrachtet. Gestorben wird hinter geschlossenen Kliniktüren. Mit Willigis Jäger habe ich vor einigen Jahren ein spannendes Interview zu dem Thema Tod geführt.

Donnerstag, 28. April 2016

Verstehst Du die Wirklichkeit?!

Das Leben ist ein großes Puzzle. Wir sind im Besitz aller Teile, aber kaum in der Lage, sie richtig zusammenzufügen. Unsere Versuche, das Puzzle zu lösen, scheinen zum Scheitern verurteilt. Es sind zu viele Variablen und es ist zu schwer, sie richtig zuzuordnen. Wäre das Leben einfach, würdest du mehr glückliche Menschen sehen. Doch wenn die Lösung bereits gefunden wurde, welchen Grund gäbe es dann, es selbst herausfinden zu wollen? Warum sie nicht einfach benutzen? Vedanta kennt das Puzzle des Lebens und legt alle Teile an ihren richtigen Platz.......

Mit diesen Worten beginnt das Buch von James Swartz, einem der wenigen authentischen Vedanta-Lehrer, die es im Westen gibt. Es sind einfache Worte, leicht verständliche Bilder für ein äußerst komplexes Thema, das mit dem Verstand eigentlich gar nicht erfasst werden kann. Trotzdem bringt mir das Buch von „Die Wirklichkeit verstehen. Vedanta – eine praktische Einführung“ die Non-Dualität ein Stück näher.

Samstag, 16. April 2016

In mir selbst zu Hause sein

Ich lese gerade das Buch von Ethan Nichtern "In dir selbst zu Hause sein." und genieße jede einzelne Seite.

Dieses Buch hat Tiefgang! Es gefällt mir, inspiriert mich, regt mich zum Nachdenken an und ermutigt mich, meine Meditationspraxis zu vertiefen.

Vielleicht berührt mich dieses Buch gerade so sehr, weil Heimatlosigkeit gerade so ein großes Thema unserer Zeit ist: Ich selbst bin auf der Suche nach einem neuen (und zahlbaren) Wohnung in München, aber auch Tausende andere Menschen möchten in der schönsten Stadt Deutschlands leben und dort eine Bleibe finden. Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht und suchen ebenfalls nach einem Ort, an dem sie sich sicher und geborgen fühlen.

Donnerstag, 3. März 2016

Achtsamkeit macht glücklich

Über Achtsamkeit gibt es mittlerweile massenhaft Bücher, doch das Buch von dem Belgier David Dewulf „Das Arbeitsbuch der Achtsamkeit“ zählt zu meinen Lieblingsbüchern zu dem Thema!

Denn: Dieses Werk ist bewusst mehr als nur Lektüre: Es leitet für Wochen zu einer intensiven Praxis der Achtsamkeit an, sodass sich unsere Denkweise im Alltag positiv und nachhaltig verändern kann. David Dewulf schafft es, als Arzt, anerkannte Autorität auf dem Gebiet der Body-Mind-Medizin und Kenner des asiatischen Raums mit seinen unterschiedlichen Meditations- und Übungspraktiken, sein umfangreiches Wissen in leicht verständliche Sprache zu binden und so den Leser dort abzuholen, wo dieser sich angesprochen fühlt.

Dienstag, 28. Juli 2015

Auf der Suche nach dem passenden Meister

Gerade bin ich über einen Artikel gestolpert, den ich im Jahre 2004 in Yoga aktuell veröffentlicht habe. Damals habe ich viele Leserbriefe darauf erhalten. Meines Erachtens ist er von der Thematik her immer noch sehr aktuell....

Ein Interview mit einem spirituellen Lehrer ist für mich immer wieder eine besondere Begegnung. Die Freude über diese Art von Gespräch ist sehr groß, denn ich genieße es, mit einem solchen Menschen unter vier Augen sprechen zu dürfen.

Die Nähe, die in diesen Momenten entsteht, vermittelt mir dann noch einmal auf eine ganz andere Weise die Ausstrahlung einer spirituellen Lehrerin oder eines Gurus, die oder der im Vergleich zu vielen anderen als spirituell sehr weit entwickelt oder sogar bereits als erwacht gilt.

Sonntag, 17. Mai 2015

Verwirkliche Dich selbst und lebe Deine Bestimmung!

Was ist Deine größte Sorge in Zeiten, in denen Du nicht zufrieden bist? Das Du das, was in Dir schlummert, Deine Bestimmung, das heißt Dein Dharma nicht wirklich zum Ausdruck bringst? In der Bhagavad Gita zeigen Dir Arjuna und Krishna auf, wie Du zu deiner persönliche Lebensaufgabe finden kannst. Der Psychologe und Yogalehrer Stephen Cope hat sich daran orientiert und ein sehr wertvolles Buch geschrieben, dass mich zu folgendem Text inspiriert hat!

Dienstag, 31. März 2015

Buchtipp: Stephen Cope: Das große Werk deines Lebens. arbor Verlag 2014

Der Yogalehrer und Psychologe Stephen Cope ist einer der Autoren, die mir glückliche Momente bescheren. Warum?! Cope verfügt über ein tiefes spirituelles Wissen. Und das mag ich!

Sein Buch "Das große Werk deines Lebens" ist ein Buch über Dharma – über Berufung und Bestimmung. Die eigene Bestimmung zu entdecken, ist ganz unumgänglich, um ein erfülltes Leben zu führen – so der Autor.

Jeder, der seine Bestimmung bereits gefunden hat, weiß, wie gut es sich anfühlt, wenn wir dem nachgehen, was unserem innersten Wesenskern entspricht. Was aber, wenn wir noch nicht „angekommen“ sind?

Wie finden wir unsere Bestimmung, und wie folgen wir ihr, wenn wir diesbezüglich noch im Dunkeln tappen? Was ist zu tun? Was ist zu lassen?