Wir befinden uns in einer äußerst spannenden Zeit. Lange Zeit gab es einen scheinbar tiefen Graben zwischen Spiritualität und Psychotherapie. Denn: die diamentral entgegengesetzte Vorstellung von einem starken Ich, so wie es die westliche Psychotherapie befürwortet und einer Überwindung des Egos, sowie sie im Buddhismus und Yoga häufig propagiert wurde, schienen nicht zusammenpassen. Viele westliche Psychotherapeuten hatten überhaupt keinen Zugang zum Numinosen und umgekehrt konnte man immer wieder von spirituellen Lehrern hören, dass man in der Psychotherapie doch nur um sein Ich kreise, welches es doch zu überwinden gelte.
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Donnerstag, 15. September 2016
Montag, 12. September 2016
Begegnung mit dem Schicksal
Ich jogge. Und ich versuche, es so regelmäßig wie möglich im Park bei mir um die Ecke zu tun. Den gleichen Weg zu joggen, in den sich wandelnden Jahreszeiten, der immer schneller werdenden Zeit, verleiht mir ein Gefühl von Sicherheit. Da ist wenigstens etwas, was sich nicht wandelt. Etwas, was verlässlich scheint. Ja, den immer gleichen Weg entlangzulaufen, beruhigt mich immer wieder in dieser heutigen Zeit, in der alle gewohnten Strukturen und alles Vertraute auseinanderzubrechen droht. Deshalb liebe ich dieses Ritual. Außerdem kenne ich den Weg bereits so gut, dass ich dort meinen Gedanken über den Sinn und Unsinn der heutigen Zeit nachhängen kann, ohne vom Weg abzukommen.
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