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Donnerstag, 27. Mai 2021

 

Das Glück der kleinen Dinge liegt für mich darin, uns selbst immer mehr zu entwickeln, damit wir zu unserem wahren Wesen vordringen. „Der Schlüssel zur Selbst-Entfaltung“ zeigt dir auf, wie du einen Weg aus dem Leid findest. Geschrieben wurde er von Florian Palzinsky.

Der Schlüssel zur Selbst‐Entfaltung   

Es gibt fünf Punkte, die ausschlaggebend dafür sein können, ob wir ein Ziel irgendwann einmal erreichen, oder ob wir unser Vorhaben schon vorher abbrechen bzw. es im Sand verlaufen lassen. Auch wenn ich diese essenziellen Stützen einst von dem indischen Yogalehrer Aadil Palkhivala kennen lernte, sind sie auf unzählige Bereiche des Lebens praktisch anwendbar.

 1) Sehnsucht   2) Wille   3) Anleitung   4) Praxis   5) Geduld 

Um sich auf einen langen, mühsamen und undurchsichtigen Weg zu machen, ist etwas Not‐wendig, dass jeder von uns tagtäglich mehr oder weniger erfährt: nämlich die Erfahrung von Unzufriedenheit und Leid. ‚In a nutshell‘ hat der Buddha einmal seine Lehre so definiert:

„Ich lehre nur zwei Dinge: Leid (dukha) und den Weg, der aus dem Leid führt.“ 

Die Ursache für jegliches Leiden ist Anhaftung (upādāna) und Begehren (tanhā), d.h. der Versuch, den unberechenbaren Lebensstrom unter Kontrolle zu bekommen, weg vom Unangenehmen und hin zum Angenehmen. Die Ursache ist die illusorische Identifikation (maya) mit unserem begrenzten Menschsein in einer unbeständigen Welt. 

Es gibt einige wenige weise Menschen, die nicht erst mit dem Kopf gegen die Wand fahren oder brutal am Boden der weltlichen Realität aufschlagen müssen. Sie begreifen schon vorher, dass Leben immer lebensgefährlich ist, niemand Krankheit und Altern entkommen kann, und alle sinnlichen Freuden bedingt und beschränkt sind. 

Eigenschaften für ein zufriedeneres Leben

Da die meisten von uns leider nicht mit dieser transzendierenden Erkenntnisfähigkeit gesegnet sind, können wir uns zumindest mit Hilfe dieser Eigenschaften einem zufriedenen Leben herantasten: 

1) Sehnsucht
Nicht jeder, der leidet, will auch unbedingt das Unglück oder dessen Ursache loswerden. Denn das Ego kann sich dadurch auf eigenartige Weise definieren, in Selbstmitleid versinken oder darin sogar den Sinn des Lebens darin sehen. Wenn aber Leid unerträglich wird, dann entsteht ein notgedrungener Wunsch nach einer Existenz ohne Schmerz, Angst, Trauer, Wut, Verzweiflung oder Depression. Doch diese Sehnsucht bedeutet noch lange nicht, dass man auch eine Ahnung hat, wie man in stürmischen Zeiten einen friedlichen Hafen erreichen kann.   

2) Der Wille
… gibt der unklaren Sehnsucht Kraft und Richtung. Wer wünscht sich nicht, hie und da einen Zustand wie Übergewicht oder eine Gewohnheit wie Rauchen zu ändern? Wenn sich aber nicht genug Unzufriedenheit oder sogar Wut aufgestaut hat, wird die transformierende Kraft eines zielgerichteten Willens fehlen. Jedes Vorhaben, das Disziplin und Ausdauer braucht, wird dann zu einer bloßen Tagträumerei, die keiner Alltagsrealität standhält.   

Nicht nur im Buddhismus ist die Macht des Entschlusses ein wichtiger Faktor zur Selbstentfaltung:

„In dem Augenblick, indem man sich endgültig einer Aufgabe verschreibt, bewegt sich die Vorsehung auch. Alle möglichen Dinge, die sonst nie geschehen wären, geschehen, um einem zu helfen. Ein ganzer Strom von Ereignissen wird in Gang gesetzt durch die Entscheidung, und er sorgt zu den eigenen Gunsten für zahlreiche unvorhergesehene Zufälle, Begegnungen und materielle Hilfen, die sich kein Mensch vorher je so erträumt haben könnte. Was immer Du kannst, beginne es. Kühnheit trägt Genius, Macht und Magie. Beginne jetzt." William Hutchison Murray

3) Anleitung
Wenn einmal die inneren und äußeren Fühler nach Problem‐Lösungen ausgestreckt sind, dann nehmen wir uns und die Welt mit einer besonderen Aufmerksamkeit wahr. Phänomene und Situationen, die wir mit einem trägen (tamas) oder unruhigen (rajas) Geist nicht beachten, können plötzlich zu Augenöffnern, Wegweisern und Brücken zum Glück werden. Als der Prinzensohn Siddhartha – der künftige Buddha Gautama ‐ zum ersten Mal heimlich den hedonistischen Käfig seines väterlichen Palastes verließ, begegnete er vier sogenannten „Himmelsboten“: einem Kranken, einem Alten und einem Toten. Jeder von ihnen zeigte ihm einen bis dahin unbekannten Aspekt des Lebens auf. Als er dann dem vierten „Boten“, einem Wandermönch begegnete, spiegelte dieser sein wahres Dharma (Lebenssinn) wider. Daraufhin ließ er seine Familie und seine weltlichen Pflichten hinter sich, um das zu finden, was nicht der Krankheit, dem Alter und dem Tod unterworfen ist: Nirwana, die bedingungslose Befreiung.

Die wenigsten Suchenden haben das Glück, gleich am Anfang ihres Weges einem Lehrer, einer Meisterin oder einer Lehre zu begegnen, die sie genau dort abholen und weiterführen, wo sie gerade in ihrem Leben stehen und stecken. Manche spirituellen Anweisungen passen für eine gewisse Zeit, aber irgendwann entwickelt man sich weiter und das einst Stimmige wird überflüssig oder sogar hinderlich. Wie eine Schlange, die ihre alte Haut abstreift, oder ein Kind, das irgendwann die Lust am Sandkasten‐Spielen verloren hat.

Ich verbrachte die ersten zweieinhalb Jahre meines Mönchslebens im abgelegenen Nordosten von Thailand mit einem buddhistischen Meister, den alle als Erleuchteten verehrten. Anfänglich war ich davon ebenfalls überzeugt und machte bei diesem religiösen Gehabe fromm mit. Als aber mein kritischer Hausverstand irgendwann dagegen Einspruch erhob, packte ich meine wenigen Sachen und suchte mein spirituelles Glück woanders. Natürlich kann man manchmal schon beim Lesen oder Hören von bestimmten Anweisungen intuitiv spüren, dass sich etwas unstimmig anfühlt. Ein guter Gradmesser kann auch sein, wenn man spirituelle Lehrer und „Heilsverkünder“ mit einem offenen und kritischen Auge unter die Lupe nimmt: Wie sattvisch ist tatsächlich ihr Verhalten und ihre Ausstrahlung, oder wie stark sind diese von Gier, Hass und Verblendung geprägt?  

4) Praxis
Von einer spirituellen Praxis kann man erst dann wirklich sprechen, wenn man sie über einen längeren Zeitraum beibehält, denn Regelmäßigkeit ist oft der transformierende Faktor – nicht nur bei der Entfaltung von spirituellen Qualitäten, sondern auch bei allen Künsten und in weltlichen und alltäglichen Handfertigkeiten. Wenn man mit einer bestimmten Praxisform anfänglich nicht gleich klar kommt oder mit Widerständen reagiert, heißt das noch lange nicht, dass sie falsch ist. Manchmal muss man erst längere Zeit üben, damit etwas in Fluss kommt und um herausfinden zu können, ob wir dadurch liebevoller, durchlässiger und bewusster werden, oder vielleicht sogar irritierter, enger und achtloser. Diesen Realitätscheck kann kein*e Lehrer*in und keine Tradition für uns übernehmen, denn es gibt keine Praxis, die immer für alle passend ist.

Hermann Hesse beschreibt den transformierenden Pfad in einer ganz besonders poetischen Weise in dem Gedicht „Stufen“:
„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, 
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben. 
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten, 
An keinem wie an einer Heimat hängen, 
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen, 
Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.“


4) Geduld
Es kann sein, dass die notwendige Sehnsucht da ist, der befeuernde Wille, die richtigen Anweisungen und die effektive Umsetzung in die Praxis ... und trotzdem kommen wir kurz vor der Ziellinie zum Stehen, nur weil die Geduld nicht ausreichend vorhanden ist.

Franz Kafka sagte einmal: "Vielleicht aber gibt es nur eine Hauptsünde: die Ungeduld. Wegen der Ungeduld sind die Menschen aus dem Paradies vertrieben worden, wegen der Ungeduld kehren sie nicht zurück“.

Geduld und Vertrauen dürfen aber nicht auf Kosten einer feinfühligen und realistischen Einschätzung gehen. Es kann ein harter Moment am spirituellen Weg sein, wenn man sich nach Jahren der überzeugten Praxis irgendwann doch eingestehen muss, dass alle Bemühungen trotz ‚blood, sweat & tears‘ schlussendlich nicht viel gebracht haben. Aber was sind schon ein paar Jahre auf der langen Reise zu uns selbst, die wir vielleicht schon viele Leben vorher begonnen hat und vielleicht auch noch viele weitere Transformationen weitergehen werden. Keine Praxis wird je ganz umsonst sein, denn wir können immer etwas dazulernen, und sei es nur mehr Vertrauen oder neue Einsichten. Spiritualität ist nicht immer logisch nachvollziehbar, sondern von Paradoxen durchwachsen.

So fordert beispielsweise Anthony de Mello: „Der Drang nach Veränderung ist der Feind der Liebe. Meint nicht, euch selbst verändern zu müssen: nehmt euch an und liebt euch so wie ihr seid […] dann werden Veränderungen auf wunderbare Weise von selbst eintreten – zu ihrer eigenen Zeit. Gebt euch dem Strom des Lebens hin … frei und unbeschwert von Gepäck!“

Aus der yogischen Perspektive soll ich und die Welt so annehmen, wie ich und sie sich gerade präsentieren und uns den undurchschaubaren Kräften mit Respekt und Gelassenheit hingeben (Bhakti-Yoga). Auf der anderen Seite werden selbstloses Agieren (Karma‐Yoga) oder spezifische körperliche und mentale Übungen (Hatha‐Yoga) empfohlen. Manchmal braucht es aber einfach nur ein Loslassen der dualistischen Sichtweise von Subjekt und Objekt, von richtig und falsch. Dann erkennen ich – wie nach einem Traum, dass ich nicht eines von unzähligen anderen Individuen in der Welt bin, sondern sich das ganze Universum in mir befindet (Jnana‐Yoga).


von Florian Palzinsky www.yogaundmeditation.at

 

 

Sonntag, 11. April 2021

Übernimm dich nicht!

Gehörst du auch zu den Menschen, die gut sein wollen in der Yogastunde, der Meditation oder bei der Achtsamkeitspraxis?! Oder möchtest du vielleicht sogar sehr gut sein, vielleicht sogar die Nummer Eins?! Dann ist dieser Artikel genau richtig für dich!

Techniken wie die Meditation, aber auch Yoga und die Achtsamkeit können unseren Stress erwiesenermaßen erheblich reduzieren. Wir können gelassener werden und in unserer spirituellen Entwicklung weiterkommen. Dies ist allerdings nur dann möglich, wenn wir nicht unter einen Selbstoptimierungsdruck kommen. Halte doch an dieser Stelle einen Moment inne und frage dich ehrlich, ob du dich selbst gerne unter Leistungsdruck setzt auf der Matte und es immer gut oder richtig machen möchtest?!

Betroffen sind besonders solche Menschen, die auch im Alltag die Tendenz haben, alles perfekt zu machen und nach Möglichkeit durch besondere Leistungen auf sich aufmerksam machen möchten. Wie geht es dir?! Bist du leistungsorientiert oder machst du die Dinge, weil sie dir Spaß machen? Bist du enttäuscht, wenn du im Yoga nicht in den Kopfstand kommst oder kannst du es mit einem Lächeln akzeptieren, dass du Schwierigkeiten hast, in diese Stellung zu kommen. 

Es heißt, dass wir auf der Yogamatte oder dem Meditationskissen genauso reagieren wie im alltäglichen Leben. Solltest du also ehrgeizig sein, nicht verlieren können, oder glauben das du erst dann geliebt wirst, wenn du 200% gibst, dann tust du gut daran, deine Haltung dir selbst gegenüber zu ändern. Vergiss bitte nicht, dass es beim Yoga, bei der Meditation, beim Thai Chi und allen anderen spirituellen Praktiken darum geht, genau dieses Leistungsstreben loszulassen. Es geht nicht darum, unser auf Leistung konditioniertes Ich zu bedienen. Das Ziel ist viel mehr, aus dem Sein heraus zu leben und zu handeln.

Bleib bei dir

Stress und Leistungsdruck entsteht dann, wenn wir immer wieder auf die Nachbarmatte im Yogaraum schauen und feststellen, dass unser Nachbar oder unsere Nachbarin viel tiefer in die Dehnung kommt als wir selbst. Der Druck entsteht auch dann, wenn Teilnehmer in Abschlußrunden eines Meditationsretreats von ihren wunderbaren, lichtvollen Erlebnissen erzählen und wir selbst die Notbremse unseres Gedankenkarussels die ganze Woche über gesucht aber und nicht gefunden haben.

Finden wir auch am Ende eines achtwöchigen Achtsamkeitskurs immer noch nicht auf Anhieb den Knopf, der uns in die Stille führt, können wir uns schon mal schlecht fühlen. Erwischt uns trotz einer Dauerkarte im Yogastudio die Existenzangst kalt oder werden wir trotz regelmäßiger Meditation gekündigt oder krank bekommen wir schnell Schuldgefühle. Haben wir trotz positiver Affirmationen immer noch keinen Traumpartner oder eine zahlbare Wohnung gefunden, kann sich das Gefühl einschleichen, dass wir etwas falsch gemacht haben, oder – schlimmer noch - selbst schuld daran sind.

Disziplin und Gleichmut

Natürlich braucht es eine gute Motivation, damit wir uns täglich aufs Mediationskissen setzen oder regelmäßig ins Yoga gehen. Und es braucht auch ein Ziel, das uns dahingehend motiviert, regelmäßig unsere Mantren zu rezitieren, achtsam zu essen und die Gehmeditation in Ruhe Schritt für Schritt zu machen.

Aber Vorsicht! Übertriebener Ehrgeiz hat auf der Yogamatte und dem Meditationskissen nichts verloren. Die Vorstellung, dass du irgendwann mal „fertig“, bzw. „vollkommen“ bist, kannst du am besten am Eingang des Mediationszentrum abgeben. Wenn wir mit einer solchen Erwartung an unsere spirituelle Praxis gehen, ist diese zum Scheitern verurteilt.

Einen spirituellen Weg zu gehen, bedeutet das wir lernen uns in einem ersten Schritt selbst anzunehmen. Und zwar mit all unseren Ecken und Kanten. Und wir tun gut daran, wenn wir in einem zweiten Schritt unsere Grenzen anerkennen und unsere Eigenarten lieben lernen. Sich seiner selbst bewusst zu werden und achtsamer zu werden meint, dass wir einfach offener und freundlicher zu uns selbst und der Welt sind.

Für uns, die wir in einer Leistungsgesellschaft leben, mag es paradox und unvorstellbar klingen: aber das „Erfolgsgeheimnis“ der spirituellen Praktiken sieht so aus: Je mehr du von irgendwelchen Vorstellungen, Wünschen und Erwartungen loslässt, wie du am Ende deines Weges sein wirst oder sein solltest, desto mehr Freude wirst du bei dem haben, was du tust. Je eher du mit dir selbst Frieden schließt, und zwar so wie du aussiehst und bist, desto eher wirst du dich wohlfühlen. Lass alle Ziele und Wünsche los! Das ist zwar leichter gesagt als getan. Aber es ist möglich!


Vielleicht hast Du Lust, dich auf eine regelmäßige Meditationspraxis einzulassen und auszuprobieren, wie es ist, 21 Tage lang zu praktizieren, ohne sich zu übernehmen. Klingt paradox?! Ist aber möglich! . Dann sei dabei:

21 - Tage - Meditationschallenge

Beginn: Samstag, 17.04. - 08.05.2021 - 7 - 8 Uhr


Erwiesenermaßen wirken Meditationen besonders dann gut, wenn sie regelmäßig ausgeübt werden. Im Idealfall täglich. Dann können neue neuronale Verbindungen im Gehirn entstehen. Diese machen es unserem Geist wiederum möglich viel eher zur Ruhe zu kommen. Ein ruhiger Geist kann sich besser auf die einzelnen Meditationen einlassen und tiefer in die Stille eintauchen – und eher mit dem eigenen Wesenskern in Kontakt kommen.

Leider stellt sich uns häufig der innere Schweinehund in den Weg, wenn es darum geht, regelmäßig zu praktizieren. Der Buddha wies deshalb auf die wichtige Bedeutung der Sangha, der Meditationsgemeinschaft hin.

Gemeinsames Meditieren stärkt darüber hinaus auch das Gefühl von Verbundenheit.

Es gibt also viele Gründe, sich einmal 21 Tage auf eine regelmäßige Praxis einzulassen. Davon abgesehen wirst du dich selbst besser kennen- und lieben lernen und auch mehr Mitgefühl für dich selbst und deine Umwelt entwickeln können.

21 Tage lernst Du verschiedene Meditationen kennen. Es ist eine wunderbare Möglichkeit, Deinen eigenen Geist zu erforschen und deinen Körper zu beheimaten. Es besteht im Anschluss immer wieder die Möglichkeit, Fragen bezüglich der eigenen Praxis zu stellen. Es werden auch Mantras rezitiert. 
Der Kurs findet im Schweigen statt.

Zeiten: 7 - 8 Uhr  und 20 - 21 Uhr.

Preis: 249,--

Zur morgendlichen Meditationspraxis gibt es auch abends noch eine Stunde Meditation, Mantra-Rezitation und Pranayama-Übungen. Eine wunderbare Ergänzung, um besser schlafen zu können.

Der gesamte Kurs kostet 449,--   / Paare zahlen 414,-- pro Person


Dienstag, 6. Oktober 2020

Im Körper ankommen, die eigene Mitte stärken - 8 Wochen Onlinekurs mit Doris Iding und Tanja Seehofer




















Wir befinden uns in einer aufwühlenden Zeit. Es ist eine Zeit des Wandelns. Es liegt an uns, sie zu nutzen, uns selbst zu stärken und zu wachsen. Wir können sie auch nutzen, um das kollektive Feld der Liebe, der Reife, des Bewusstseins und der Verbundenheit mitzugestalten und die Schwingung darin anzuheben.

Tanja Seehofer und Doris Iding möchten dich einladen, deine persönliche Mitte zu finden und zu stärken. Ab Oktober bieten wir an 8 Abenden einen Onlinekurs an, an dem wir Meditationen und mentalen Übungen vermitteln, die dich zu deiner eigenen Quelle führen, deine Intuition stärken und dich darin unterstützen eher zu erkennen, was und wer dir gut tut.

Samstag, 26. September 2020

Seminare 2020

Die Menschen versuchen, es selbst beim Zazen noch zu etwas zu bringen. Selbst auf dem Wege Buddhas machen sie sich selbst Stress". Kodo Sawaki

Wie wär's, wenn du den Leistungsdruck auf dem Meditationskissen oder der Yogamatte loslässt, und du dich einfach entspannst?! Einfach mal alles da sein lassen. Den Stress. Den Schweinehund. Den Hochmut. Die Unruhe.... 

Einfach mal du selbst sein. Nichts erreichen wollen. Besser noch: nichts erreichen müssen.... 

Vielleicht merkst du schon, wo die Reise in diesem Herbst hingegen wird: 

ALLES anzunehmen, was ist.

Das ist leichter gesagt als getan. Aber es ist möglich. Denn: Es gibt keine richtige und keine falsche Meditation. Es gibt auch keine gute und keine schlechte Meditation. Es geht darum, sich selbst besser kennen- und lieben zu lernen – und Halt zu finden in Dir selbst.

Und genau werden wir gemeinsam tun.
  

Samstag, 8. Februar 2020

Büchempfehlung für mehr Bewusstheit: Andreas Altmann und seine Gebrauchsanleitung für das Leben

Andreas Altmann gehört zu meinen Lieblingsautoren. Er ist schonungslos ehrlich, intelligent und hat darüber hinaus eine spitze Feder. Er schreibt Sätze, für die es sich zu leben lohnt. Wunderbare Formulierungen und so tiefsinnig. Sie schenken mir immer wieder einen neuen Blick auf das Leben.

So auch das Buch "Gebrauchsanweisung für das Leben", welches ich als Hörbuch höre. Es ist von Altmann selbst eingesprochen und somit ein doppelter Genuss.

Ich zitiere einen kurzen Inhalt aus seinem Buch, der auf der Verlagsseite von Piper steht - und habe dem nichts hinzuzufügen!

Montag, 3. Februar 2020

Bücher für mehr Bewusstheit: Frag den Buddha und geh den Weg des Herzens

Heute gibt es als Buchempfehlungen einen Klassiker aus der spirituellen Literatur. "Frag den Buddha und geh den Weg des Herzens" war eines der ersten Bücher, dass ich auf meinem persönlichen Weg gelesen haben und es hat mich tief berührt - und zwar in meinem eigenen Herzen.

Jack Kornfield beschreibt hier auf sehr einfühlsame und unterhaltsame Weise, dass Spiritualität mitten im Leben stattfindet. Es reicht nicht, wenn wir tiefe Einheitserfahrungen auf dem Meditationskissen machen. Viel wichtiger ist die Frage: Wie integriere ich diese in mein Leben?!

Dieses Buch enthält zahlreiche Übungen und macht deutlich, dass ein spiritueller Weg nur dann ein guter Weg ist, wenn er ein Herz hat.

Wie sieht dein Weg aus? Hat dein Weg ein Herz? Hat dein Weg auch ein Herz für dich selbst?!

Wenn du zu den Menschen gehörst, die Gott und die Welt bedingungslos lieben - oder lieben wollen, aber du dich selbst dabei außen vorlässt, dann könnte dieses Buch ein paar schöne Impulse für dich enthalten!


Freitag, 31. Januar 2020

Fortbildung: Die Kraft der Meditation erfahren, 28./29.03.2020 (10 – 17 Uhr)


Ich kehre gerade aus einem 5-wöchigen Schweige-Meditationsretreat zurück und habe dort wieder einmal die Tiefe und Qualität der Meditation erfahren dürfen. 

Deshalb freue ich mich besonders auf diese Fortbildung, die ich im März leiten werde.



Dienstag, 2. April 2019

Genuss & Spiritualität – Zwei Seiten des einen Seins

Rund ums Jahr warten unterschiedlichste Gaumenfreuden und Hochgenüsse auf diejenigen, die gerne tafeln und Spass daran haben, sich das Leben etwas versüssen zu lassen. Aber längst nicht alle Menschen - meist sind es die Frauen - können ungehindert an Essenseinladungen teilnehmen, oder sich ungehemmt den kulinarischen Freuden des Lebens hingeben. Sie leiden unter Essstörungen und der Vorstellung, zu dick zu sein. Diese falsche Selbstwahrnehmung ist der Grund einer oft langen, manchmal sogar lebenslangen Diätkarriere zahlreicher Frauen. Wenn es besonders tragisch verläuft, mündet dieses Essverhalten in einer Magersucht, manchmal sogar mit tödlichem Ausgang. Gespeist wird dieses falsche Selbstbild tragischerweise tagtäglich von den Medien. Im Fernsehen, in Zeitschriften, aber auch in der Werbung werden uns beständig nur dünne, androgyn aussehende, und damit einhergehend meist krankhaft untergewichtige Frauen als Schönheitsideal und erstrebenswertes Vorbild angepriesen. Dass diese Frauen durchweg offiziell als untergewichtig deklariert werden, wird in den Frauenzeitschriften nicht erwähnt.

Samstag, 16. Februar 2019

Yogareise Sardinien mit Doris Iding. 29. Juni bis 06. Juli 2019









Lebe deine Einzigartigkeit mit Yoga und Meditation!

Meditationen, Atemübungen und Yoga-Sequenzen bringen Sie in Kontakt mit Ihrer Einzigartigkeit. Dies alles geschieht mühelos. Einfach so. Sie können in Kontakt kommen mit Ihrer eigenen Quelle, die sich zum Ausdruck bringen möchte durch Ihr Dasein. Sie kann Sie darin unterstützen, Ihr Leben entsprechend dem göttlichen Plan zu verwirklichen.

Atmen Sie tief durch, richten Sie Ihren Blick auf das glitzernde Meer, während Sie in Ihrer Yoga-Übung verweilen! Spüren Sie die strahlende sardische Sonne auf Ihrer Haut – so fühlt sich Urlaub an!

Dienstag, 3. Juli 2018

Klangschalen: was für ein Geschenk für Körper und Geist!






















Es gibt kaum einen Menschen, der nicht dahinschmilzt, wenn eine gute Klangschale angeschlagen wird. Woher sie stammen und das eine Klangschale nicht einfach eine Klangschale ist, erfährst du hier.

Heute möchte ich gerne ein paar Fakten zum Thema Klangschalen mit euch teilen. Ich finde es bei allem immer spannend zu wissen, wo die Dinge, die uns so tief berühren ihre Wurzeln haben.


Donnerstag, 30. November 2017

Das Meditationskissen, mein Freund, mein Feind, meine Insel!

Es ist morgens um 5.45 Uhr. Ich schrecke aus dem Schlaf und springe aus dem Bett. Wir schleichen zur Meditationshalle. Wir, das sind 24 verschlafene Gestalten. Eine viertel Stunde später sitze ich auf dem Meditationskissen. Über 10 Stunden Meditation täglich stehen für die nächsten 12 Tage auf dem Programm. Rechts von mir sitzt ein Mann Anfang vierzig. Er hat eine saftige Erkältung, die sich gut 5 Tage lang hinzieht. Und ich bin seine Zeugin. Sein Husten, sein Naseputzen, sein Schniefen, sein Atem, sein unterdrückter Husten. Dass alles erlebe ich hautnah mit.

Montag, 23. Oktober 2017

Heute gibt's mal wieder was fürs Hirn: "mind. Eine Reise ins Herz des Menschseins."

Der Untertitel verspricht eine Reise ins Herz des Menschseins und damit in keinster Weise zu viel.

Ich musste mich ein bisschen durcharbeiten, denn 450 Seiten geballte wissenschaftliche Information aus Neurobiologie, Quantenphysik, Anthropologie und Psychologie sind nicht eben nebenbei les- und verdaubar.

Aber es lohnt sich, sich für „Mind“ Zeit zu nehmen, denn der Psychiatrieprofessor Daniel Siegel hat die Gabe Wissenschaftliches mit Persönlichem auf lesbare und spannende Art zu verbinden.

Donnerstag, 11. Mai 2017

Interview mit Tanja Seehofer zum Thema Yoga und Mentaltraining


Yoga 2.0 – Zwei Methoden, ein innovativer Weg für den inneren Frieden

In Yoga steckt noch viel mehr als nur der Sonnengruß! Wer Yoga mit mentalen Techniken kombiniert, wird neue Möglichkeiten entdecken, um mehr Gelassenheit und tiefen inneren Frieden zu erzielen.

Der Schlüssel für persönliche Entwicklung liegt nicht nur in der Beherrschung des Körpers und in Folge dessen Entspannung, sondern auch in dem Erkennen von Inneren Mustern die durch unsere Gedanken und Gefühlen entstehen.

Dienstag, 13. Dezember 2016

"Dieses Buch hat alles, was man braucht, um eine im Herzen zentrierte Praxis zu leben!"

In der heutigen Zeit, in der wir oft von einem Termin zum nächsten hetzen ohne zur Ruhe zu kommen, in der alles (noch) schneller gehen muss und wir von äußeren Reizen überflutet werden, haben sich Yoga und Achtsamkeitsmeditation als Trend zur Stressbewältigung etabliert.

Bei Yoga denkt man dabei oft an eine Abfolge körperlicher Übungen. Die Meditation hingegen wird in erster Linie als eine mentale Aktivität beschrieben. Doch jeder, der bereits Erfahrungen mit Yoga gemacht hat, weiß, dass die Praxis einen auf den eigenen Geist zurückwirft. Und jeder Meditierende weiß, dass sich nach kurzer Zeit der Körper spürbar meldet. Achtsame Präsenz und Yoga bilden eine untrennbare Einheit. In der heutigen Zeit, in der Yoga gerne als Fitnessstunde zwischen zwei Termine gelegt wird, kommen dieses Wissen und eine entsprechende achtsame Haltung jedoch leider zu kurz.
 

Donnerstag, 8. Dezember 2016

Der Körper als wunderbare Pilgerstätte




















Achtsamkeitsübung für mehr Körperbewusstsein Nr. 3 – Körperempfindungen wahrnehmen

Es gibt keine Pilgerstätte, 
die wunderbarer und offener wäre als mein Körper,
kein Ort, der es mehr wert wäre, erkundet zu werden.
(Siddha Saraha)
 
Es sind Deine Körperempfindungen, Gefühle und Gedanken, die Dein Befinden und Erleben bestimmen. Bist Du traurig, spürst Du einen Kloß im Hals und bist Du verliebt, hast Du Schmetterlinge im Bauch. Die buddhistische Psychologie weiß darum, wie sehr unsere Körperempfindungen, die eng an unsere Gefühle und Gedanken gekoppelt sind, uns im Griff haben können. Sie können uns in den Himmel oder in die Hölle katapultieren. Sie weiß auch, wie schwer es uns fällt, sie nur als das zu betrachten, was sie sind: Gefühle. Das gilt sowohl für die positiven als auch für die negativen Körperempfindungen. Die buddhistische Psychologie legt besonders bei der Praxis der Achtsamkeit ihren Fokus darauf, dass wir lernen, unsere Körperempfindungen, die aus unseren Gedanken und Gefühlen entstehen, bewusst wahrzunehmen und ihnen wertfrei eine entsprechende Aufmerksamkeit zu schenken. Ohne uns in sie verwickeln zu lassen. So, wie es in der großen Rede über die Achtsamkeit beschrieben wird: „Wenn ein angenehmes Gefühl im Körper auftaucht, wisse, dass dies die Erfahrung eines angenehmen Gefühls ist. Wenn ein schmerzhaftes Gefühl auftritt, wisse, dass dies die Erfahrung eines schmerzhaften Gefühls ist.“

Dienstag, 6. Dezember 2016

Plädoyer für einen Paradigmenwechsel!

Es könnte zum Verzweifeln sein: Wut, Gier und Verrohung bestimmen gerade im Moment scheinbar den Lauf der Welt. Was ist nur los mit unserem Planeten – und wie können wir dem begegnen? Eine Frage, die mich zutiefst beschäftigt.
 
Deshalb freue ich mich Euch das Buch „Leben mit dem Herzen eines Buddha“ vorstellen zu dürfen, denn es bietet echte und optimistische Antworten, Antworten aus dem Herzen einer 2.500 Jahre alten Weisheitslehre. 
 

Donnerstag, 24. November 2016

Seminartipp: "Angst in Mut verwandeln“ 





Wie Du Dich mit Yoga & Achtsamkeit von Angst und Panik befreist

Vor Publikum sprechen, große Höhen, Spinnen, die Angst zu versagen – jeder Mensch kämpft mit seinen eigenen großen oder kleinen Ängsten. Diese zu verstehen, damit umzugehen lernen und sie überwinden, dabei können gezielte Übungen helfen. Hilfreiche Methoden zur Entspannung, Meditation und Atemtechnik führen zu einem gelasseneren Umgang mit persönlichen Ängsten und zu einem positiven Lebensgefühl.

Dienstag, 22. November 2016

Mitgefühl statt Selbstoptimierung als Schlüssel zum Glück

Seit vielen Jahren boomt die Hirnforschung. Regelmäßig werden neue, zum Teil bahnbrechende wissenschaftliche Erkenntnisse aus dem Bereich der Psychologie und der Neurowissenschaften gewonnen. Der Fokus der westlichen Psychologie lag in den letzten Jahren auf Gefühle wie zum Beispiel Selbstunsicherheit, Aggression oder mangelndes Durchsetzungsvermögen, da sie als symptomatisch für unsere moderne Gesellschaft bezeichnet werden können. Die Versuche den menschlichen Geist zu erfassen und Maßnahmen zu entwickeln das ICH zu stärken, haben jedoch dazu geführt, dass wir habgieriger und narzisstischer geworden sind. Wir sind größtenteils mit unserer Selbstdarstellung beschäftigt und verfolgen das Ziel stets eine perfekte „Performance“ abzuliefern. Erhält diese aber keinen Beifall, quälen uns Gefühle der Scham, der Angst oder der Selbstkritik.

Donnerstag, 17. November 2016

Schenke Deinem Körper, wann immer es möglich ist, ein Lächeln!

Achtsamkeitsübung für mehr Körperbewusstsein Nr. 2 - Dem Körper ein Lächeln schenken

Wir leben in einer Welt der Illusionen. Die Medien vermitteln uns unrealistische Schönheitsideale. Die Fotos werden von den Fotografen oder in den Redaktionen nachträglich so lange retuschiert, bis wir einen Menschen mit unnatürlichen Proportionen haben. Was dadurch erreicht wird, ist eine latente Unzufriedenheit bei uns Konsumenten, weil wir konstant das Gefühl haben, dass wir unzulänglich, zu dick, zu klein, zu rund, zu breit oder zu schmal sind. Bei einer solchen subtilen Beeinflussung ist es natürlich nicht leicht, mit dem eigenen Körper zufrieden zu sein und ihn so zu lieben, wie er ist.

Dienstag, 15. November 2016

Prana – Mit dem Atem des Lebens zu selbstbestimmter Gesundheit!

Prana ist die reine Lebensenergie, die wir über unseren Atem aufnehmen. Befindet sie sich im Gleichgewicht, erhält sie unseren Körper und unseren Geist lebendig und gesund. Fehlt es an Lebenskraft oder stockt das Prana, wird ein Organismus krank. Durch eine bewusste Atmung ist es uns möglich den Energiefluss in alle Bereiche unseres Körpers zu lenken und ein harmonisches Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele (wieder)herzustellen.