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Montag, 23. August 2021

Gedanken über unser Streben nach Glück 

Ich freue mich immer sehr, wenn Psychologen, Yoga-, -Meditation-, und Achttsamkeitslehrer hier ihre Gedanken zum Thema Glück teilen. 

Dieses Mal ist es die liebe Rita Fasel aus der Schweiz, die uns erklärt, wie wir glücklicher werden können. 

Viele Jahre bereits bin ich als Psychologin und Therapeutin tätig. Über all diese Zeit habe ich gelernt wie schön es ist sein Glück des Körpers genießen zu dürfen.

Es gibt so viele „Ganzkörper-Ja’s“ in meinem Leben und in den Leben meiner Klient:innen, da kommt zu Dankbarkeit auch viel Glücksgefühl. Ganz im Sinne von Sir Francis Bacon:

"Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind."

Es kann nicht nur immer selbstverständlich sein, dass wir das Wunderwerk „Körper“ bei voller Gesundheit genießen dürfen. Denn in meiner Praxis höre ich fast täglich ein Gemurmel der Anklage zum jeweiligen eigenen Körper. Denn wenn frau/man nicht zufrieden sind wie er (der Körper) reagiert, ja dann wird öfters gejammert und gar angeklagt; dies oder jenes sollte schöner, schlanker, faltenfreier und jünger sein etc.

Sie als Leser:innen haben sich sicherlich auch bereits einige Male ertappt zu abschätzigen Mäkeln über dies oder das. Ich mich ja früher auch…

Annehmen was ist, macht freier und glücklicher. (Rita Fasel)

Vom Gegenteil des Glücks; dem Unglück seiner Krankheiten mit viele Jammer-Geschichten  zu erzählen würde ich abraten, es bringt weder dem Zuhörer noch dem Erzähler etwas. Da wird, das ist mir aufgefallen, selten Verantwortung übernommen, denn meist wird von Betroffenen nur in der dritten Person gesprochen;

Beispiel; das Bein / der Kopf / der Backenzahn tut weh…etc
Nicht etwa DIREKTER: mein Bein schmerzt…mein Kopf brummt – was könnte ich gerade (für mich) tun? Worauf hin will mich mein Schmerz hinweisen? Was kann ich zukünftig weglassen?

Vorsichtig, denn wir hören uns selbst immer zu, genau durch solche Redewendungen entfernen wir uns alle immer mehr von uns selbst! Klar ist doch unser Körper ist ein Drittel unseres Seins und fühlender Existenz (dazu später mehr).

Ob man also körperliche Probleme durch ein zunehmendes Verständnis, Wissen und Erkenntnisse löst, die Wahl ist ganz die unsrige. Oder damit hilfreicher auf Ursachenfindung zielt und damit seinem gestressten Organismus mehr Ruhe verordnet, dies hat mit Eigenverantwortung zu tun!

Da werden grosse Unterschiede deutlich: jede/r wüsste doch, dass sich körperliche Beschwerden erholen und die Leidenden einfacher ihre gesamte Immun-Abwehr wieder stärken und stabilisieren können. Viele nehmen lieber einen scheinbar einfacheren Weg, oft sogar nur mit Pillen einwerfen und somit eher einem pharmazeutischen und schulmedizinischen Versuch, nichts darüber denken zu wollen und einfach alle Symptome unterdrücken. Punkt. Auch eine kurzfristige Lösung – auf jeden Fall nie meine!

Wir haben stets die Wahl, letztlich ist es immer die Selbstreparatur- oder Selbstheilungstendenz, welche für Ordnung und Regeneration im Innern sorgt. Diesbezüglich ist kein Unterschied zwischen Schulmedizin, Naturheilkunde, Psycho- und spiritueller Therapien. Ja ich bin auch der Schulmedizin dankbar, es gibt wundervolle Dinge, wünschenswert wäre komplementäres Denken und ein Miteinander anstelle von Spaltungen.

Mit Hilfe der psychosomatischen Krankheits-Deutung im Sinne von "Krankheit als Symbol" von Dr. Ruediger Dahlke (wo ich auch Mitautorin im Nachschlagewerk war) habe ich viele Heilungen verfolgen und sehen dürfen. Jedoch meist nur bei Menschen, welche ihre Suche und ihren Lebens-Sinn kultivieren und immer bereit sind Neues dazuzulernen.

Wer mit sich in seiner Eigen-Ehrlichkeit und mit innerem Frieden lebt, kann einfacher akzeptieren, dass (s)eine Herausforderungen leichter erfasst und schneller gelöst werden können.


Dies bedeutet; sich und seine Umgebung mit Sinn und mit Leben zu füllen!

Stets in Achtsamkeit und dieser Lebensstil ist sicher ein entscheidender Schritt in Richtung Glücksgefühle. Denn wenn ein Mensch sich seiner Gefühle und seiner Seelentiefe gewahr ist, kann er/sie in Angriff nehmen um seinen inneren Frieden und seine Selbst-Heilung zu erlangen.

Eine ganzheitliche Heilung ist erstrebenswert und teilt sich auf in 3 Drittel:

Oder leben Sie sich eher mit einem überaktiven Hamsterrad im Kopf wahr?

Dann übernimmt Ihr Verstand mehr als seine 33,3% Ihres Seins…ob dies auf Dauer gut ist, entscheiden Sie selbst. Hier ein Beispiel mit ca.60 % Verstandesanteil:

Ausgeglichenheit und Wohlgefühl gelingen einfacher und sind jeweils je ein Drittel meines Empfindens:


1/3 körperliche Fürsorge - 1/3 offen für Neues im Intellekt  - 1/3 innere seelische Ruhe



Dies sind ganzheitliche Aufteilungen, welche ich gerne empfehle und selbst erzielen will und jeweils empfinde. Dies ist mir wichtig und wertvoll, diese Ausgeglichenheit lässt uns täglich mehr unsere Glücksmomente finden. Es gibt Glücksmomente im Körper, hoffentlich kennt diese jeder? Dann Glücksmomente des Erfolges, wenn wir mit Denkkraft ein Projekt erwirken konnten und es gibt wundervolle Momente des Seelen-Glücks. Ich wünsche Ihnen von allen genug und in stetiger Wiederkehr.

KörperGlück


Dies bestärkt mich umso mehr täglich mein Glück meines Körpers, meiner Seele und meines Verstandes zu finden, denn ich bin dankbar zu (m)einem funktionierenden Nervensystem, (m)einer starken Wirbelsäule voller Rückgrat und (m)eines gesunden Herzens, welches alles Blut für mich durchpumpt und ich ehren darf und mir dadurch Ruhe in meiner Seele schenkt. Das war bei mir nicht immer so…


Etliche Unfälle, häusliche Gewalt, sexueller und seelischer Missbrauch, Herzstillstand mit Nahtoderlebnis u.v.m.

All dies ist mir in Zeiten geschehen wo meine Aufteilung im roten und nicht im grünen Bereich war.
Nun lebe ich anders, ernähre mich gut, stärke mein Körperhaus, lenke meinen Verstand und ruhe genügend aus, genauso wie es mir mein Körper zeigt.

Denn auch Nebensächlichkeiten wie schöne Haut und starke Haare sind nur wirklich gesund und strahlend, wenn ich mich auch wohlfühlen kann in meinem Seelen- und Körperhaus und davon ausgehe, dass ich als Mensch etwas dafür tun kann. Erst dann kann mein Verstand aus dem Wohlfühlen heraus sehr gut und analytisch arbeiten und lenken und denken. So entsteht kein Hamsterrad, ich gönne mir Pausen, wenn mein Körper Signale sendet und ich spanne aus wenn ich berufliche oder seelische Anspannungen erfahren habe. So werde ich selbst täglich zu meiner besten Freundin ;) und schaffe mir Zeit und Raum dafür, genau wie ich es anderen Mitmenschen auch raten würde.

Dazu gehört neben Regeneration auch „Service zum Unterhalt“. Wie zum Beispiel meinen Beißerchen zu schauen, welche ich täglich selbst kontrolliere und mir Hilfe hole, falls es mal gerade nicht so ist, dann hoffentlich durch eine ganzheitliche Zahnarzt:in.

Auch zu meinen wertvollen Augen schaue ich mit aller EinSicht und AusSicht und die WeitSicht dazu, denn so schenke ich mir meine innere klare Sicht für meinen weiteren Lebensweg. Diesen ehre ich mit all seinen ups und downs und so bin ich achtsamer, dankbarer und schätze mein persönliches Glück. Dies nicht nur weil mein Spezialgebiet die Augendiagnose ist. Sondern weil klare Sicht auf seine eigenen Themen viel Lösung anzeigen kann.

Das Glück des klaren Verstandes

Dies bringt uns zur Gedankenhygiene unseres Denkens und unseres Verstandes:

"Die meisten Menschen sind so glücklich, wie sie es sich selbst vorgenommen haben."
Abraham Lincoln

Bedenken Sie stets: es ist Ihr Glücksweg, durchs Leben, manche können neben ihnen mit gehen, jedoch jede/r kann nur den Weg für sich selbst wählen und gehen!

Ich glaube sogar Glück hat viel mehr mit Dankbarkeit und mutigen Entscheidungen zu tun, als wir alle denken.

Denn wenn ich als Mensch durch mein Leben wandere und dieses mitbestimme und damit keine Dankbarkeit finde, dann finde ich auch kein Glück! Suchen muss es niemand, finden ist das Ziel!

"Mut steht am Anfang des Handelns, 

Glück am Ende."

Demokrit


Ein kitzekleines Detail darf ich Ihnen sicherlich in diese Ansichten rufen? Es macht mich persönlich glücklich dieses Mini-Zell-Wunder zu sehen um mir das Wunderwerk des Körper und all seinen Abläufen tiefer vorstellen zu können und bewusster zu werden:

"Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das Große vergebens warten."
Pearl S. Buck, Schriftstellerin (1892-1973)


ErnährungsGlück

Wer das Kleine ehrt, mag es auch auf seinem Teller; auch macht es mich glücklich nur gesunde, biologisch angebaute Lebensmittel zu genießen und das mit gesunden Zähnen zu dürfen. Dabei können wir gleich überlegen wieviel wir für unsere Zähne tun, wie vorerwähnt. Damit wir unser EssensGlück täglich wertschätzen können, dürfen ethische und ökologische Gedanken mithelfen: da ich mir gerne Gedanken für ein friedliches Essen gemacht habe, ist mir vor 12 Jahren mein Projekt von ganzheitlichem, friedlichem Essen namens PEACE-FOOD genannt in den Sinn gekommen. Also wiederum eine je ein Drittel durchdachte ganzheitliche Idee. Dadurch hat sich eine ganze Welle ausgelöst; saisonal, regionale und tiereiweisslose, also somit vegane Ernährung war 2008 noch ziemlich verpönt und auswärts essen quasi unmöglich. Damals galt ich noch als sonderbare Pionierin und so werden Ideen gelebt:

Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du. (Mahatma Gandhi)

Viele Bücher und Kochbücher sind aus PEACE-FOOD entstanden, das freut mich immer noch. Selbst das ganze Seminarzentrum TamanGa in der Südsteiermark mit all seiner selbstversorgenden Permakultur hat die Welle hervorgebracht. Dort habe ich damals das erste vegane Bio-Hotel konzipiert und gebaut und lange als Direktorin geführt. Mein Ex-Mann führt es nun mit einem guten Team als Lebensbiotop weiter.


Welche Anteile in uns wollen essen? Ist der Körper mit Hunger, ist es der hektische Verstand oder gar eine gerade hungrige Seele? Überall hilft unser Verstand, damit der Seelenanteil mit all seinen Gelüsten nicht zu viel im Körper anfuttert, wie z.B. Zucker und Salz, Weizen und Milch, oder gar Alkohol und tierische Fette. Eine klare Gedankenhygiene und ein ethisch vertretbarer Einkaufszettel helfen mit. Wir Essen ja hoffentlich nicht um dick zu werden, sondern um uns Gutes zu tun. Wenn wir uns nicht glücklich fühlen beim Essen dann ist etwas falsch an unseren Kochangelegenheiten oder an unserer Küche? Vielleicht aber auch nur an der Herkunft unserer Speisen. Da gibt es immer wieder zu lernen und zu ändern, was uns gut tun darf. Sonst kommt es bei mir gar nicht mehr in den Einkaufskorb und Kühlschrank.

Oder könnte es durchaus sein, dass wir einfach zu verwöhnt sind in der westlichen Welt und nicht dankbar genug wahrnehmen, dass wir ein Tischleindeckdich haben? Gar ein Schlaraffenland im Supermarkt? Ich lebte viele Jahre in Südostasien und weiss, dass es nicht selbstverständlich ist alles zur Verfügung zu haben.


WohnortGlück

Unser Körper kann noch viel mehr als Sensorium wahrnehmen als wir glauben, er ist auch Messstab für seine Umgebung. Es können uns glücklich und traurige Umgebungen steuern und triggern sowie Stimmungen schenken. Dabei dürfen wir lernen, was uns den gerade ein HOCH oder ein TIEF geschenkt hat. Gibt es traurige und unordentliche Hinweise in unserem Zuhause, sollten wir vielleicht auch mal entrümpeln?

Unser Leben hat sich in den letzten anderthalb Jahren viel mehr in den eigenen vier Wänden abgespielt. Wenn das Wohnzimmer zum Büro, der Flur zum Arbeitsweg und die Küche zum Ausflugsziel wird, entstehen automatisch andere Ansprüche an ein Zuhause.

Dazu haben wir Entscheidungen gefällt: was wir denken können, was wir uns leisten können. Denn wir können glücklich sein im großen und kleinsten räumlichen Zuhause. Dieses kann stilvoll und teuer eingerichtet sein oder in ganz normalen, vielleicht auch in selbstgebastelten Möbeln.
Unsere Wertschätzung, dass unser Körper sich dort regenerieren kann (wenn er müde und mürbe ist) bedeutet, dass er sich sogar reparieren kann egal welches Preisschild vorherrscht… dieser Fakt dürften wir uns zum räumlichen Glück bewusster werden.

"Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt."

Albert Schweitzer


Vielleicht teilen Sie gerne Ihr WohnGlück? Lieben Einladungen und können dadurch Atmosphäre zaubern und diese auch selbst schätzen?


KnochenGlück und GedankenGlück

Die meisten von uns sehnen sich nach einem glücklichen Leben. Aber was ist Glück? Viele glauben, es gebe keine allgemeingültige Antwort darauf und jeder Einzelne müsse das selbst herausfinden.

Ein weiterer gedanklicher Ausflug dazu möge sein:
Man denke an die Knochen: dort wo ein Knochen bricht heilt er in einer größeren Stärke nach. So dass man auf einem späteren Röntgenbild sogar diesen Mehraufwand der Knochenreparatur finden kann. Unsere Körper kann dies von ganz alleine, es bedingt einzig Ruhestellung, Gipsverband und Fürsorge.
Ist das alleine nicht schon ein GlücksWunder? Wir als Mensch dürfen beitragen indem wir dieses gebrochene Teil stillhalten. Punkt.

Früher wollte ich immer Seminare geben wo man/frau sich über mehrere Tage das Wunderwerk des Körpers feiert. Dies könnte man zum Beispiel tun indem man sich am ersten Tag des Seminars in den eigenen Finger schneidet und ganz ohne Spruch und Schwur, wie Karl May es in der Winnetou-Serie beschreibt, sondern allein darum, dass damit jeden Tag in Achtsamkeit und Meditation dieser Fortschritt der eigenen Heilung zuzuschauen wäre. Na ja, bitte machen Sie meinen gedanklichen Ausflug einfach auch nur gerade gedanklich und lassen Sie uns dabei unser Wunder des Körpers wertschätzen.

Es ist doch ein Fakt und ein Wunder, dass wir ganz von alleine und ganz im jeweiligen körperlichen Rhythmus eine solche Wunde wieder automatisch verschließen können.

Gerade deshalb macht es mich traurig, in Zeiten wie diesen, dass wir so wenig Vertrauen haben in unseren Körper! Falls eine Mikrobe, ein Virus daher fliegen würde, dann vertraue ich meinem Körper. Dies nun bereits überall die 58 Jahre lang. Mein Körperhaus hat mich gut begleitet durch viele Traumatas, sogar durch Missbrauch und Schläge häuslicher Gewalt. Ich mag das gar nicht aufzählen, denn ich bin glücklich mein Körper hat das alles überdauert. Sogar 2 Vergiftungen und einen Herzstillstand bei einer Nahtoterfahrung hat mein Körper überlebt. Deshalb habe ich tiefes Vertrauen und auch eine gewisse Ehrfurcht was mein Körper für mich und mein Leben alles leistet. Ich durfte 2 gesunde Mädchen gebären und das Wunder der Zeugung wie auch der Schwangerschaften und Geburten erleben.

Mein Körper kann Abwehr, mein Immunsystem kann dies auch, darin habe ich Vertrauen. Wenn ich mich sicher fühle in meinem Körper, dann lebe ich als Zeugin und so habe ich eine Vergangenheit, eine Gegenwart und eine Zukunft. Die Zukunft wird weiterleben sogar in weiteren Generationen, das begreifen zu dürfen, das ergibt ein beschenktes Gefühl und wer sich beschenkt fühlt, schätzt sich glücklich.

Wussten Sie, dass glückliche Menschen öfters pfeifen  und summen? Denn dies gelingt meist nur wenn wir uns selbst feiern können. Auch tanzen Glücke ganz oft alleine für sich, jedenfalls merkt man fröhlichen Menschen den inneren Rhythmus an. Dies kann neben Körper- Minibewegungen auch die Intonation der Stimme sein. Stimme gleich Stimmung und da liest sich das Glück oder eine Unstimmigkeit leicht ab…

Das Glück ist eine sehr starke, positive Emotion, verbunden mit einem vollkommenen, dauerhaften Zustand intensiver Zufriedenheit. Da die Frage, was uns in diesen Zustand versetzt, sehr subjektiv zu beantworten ist, kann man Glück auch als „subjektives Wohlbefinden“ umschreiben.
Wie äußert sich Glück eigentlich? Ein glücklicher Mensch empfindet häufig positive und erfährt seltener negative Gefühle und er ist in hohem Maße mit seinem Leben zufrieden. Er sieht einen Sinn in seinem Leben, verfolgt also sinnvolle Ziele.

Glück ist eine Entscheidung:

"Wenn man glücklich ist, 

soll man nicht noch glücklicher sein wollen."

Theodor Fontane


Dr. Joe Dispenza, welchen ich sehr bewundere sagt: "Jeder Gedanke produziert eine ihm entsprechende chemische Substanz, welche wiederum eine Emotion erzeugt. Du bist also nur für Gedanken empfänglich, die deiner emotionalen Verfassung entsprechen."

Soviel zu unserem Gedanken-Glück!

 In der Antike gab es ganz unterschiedliche Glückskonzepte. Eines bestand darin, dass wir Glück auf das Leben als Ganzes beziehen und nicht nur auf einzelne Abschnitte. Oder die Glücksauffassung von Epikur: Glücklich ist schon der, der kein Leid und keinen Schmerz erfährt.

Mit Aristoteles können wir die Fähigkeiten des Menschen in den Mittelpunkt stellen. Demnach sind wir glücklich im Gebrauch unserer Fähigkeiten. Auch das Verhältnis von Glück und Moral spielt in der Antike eine wichtige Rolle: Der moralische Mensch, so einige der antiken Philosophen, ist der glückliche Mensch.

Damals wie heute, wir suchen nach dem Glück, ich hoffe Sie finden Ihr Glück.

Ich bin dankbar für mein Glück.
Meine Spezialgebiete sind Augen-Hände-Füsse, all diese 3 Körperteile kann ich deuten und lesen und meinen Kund:innen so Ihren momentanen Stand erläutern. Dies ganz ohne, dass ich irgendetwas aus ihrem Leben weiss. Diese Methoden begleiten mein Arbeiten seit 40 Jahren.

„Vergiss nicht, dass die Erde sich freut, 
deine nackten Füße zu spüren, 
und die Winde sich danach sehnen, 
mit deinem Haar zu spielen." 
- Khalil Gibran

SeelenZeit-Gespräche machen jederzeit den Anfang sein eigenes KörperGlück zu sehen und zu lernen um vergangene Herausforderungen zu archivieren.

Weitere Informationen zu Rita Fasel gibt es unter:  www.ritafasel.ch


 

Samstag, 19. Juni 2021

 

Foto: Wilding Schoes
Glücksmomente pur: Barfuss gehen

Ich liebe es! Ich tue es! Ich genieße es! Mit nackten Füssen zu gehen, finde nicht nur ich schön. Es gehört eigentlich zu den schönsten Erfahrungen des Menschseins. Eigentlich. Irgendwie ist diese Gangart im Laufe der Jahrhunderte aber auf der Strecke geblieben. Das liegt möglicherweise am Asphalt. Aber: Wir können uns diese zutiefst archaische Erfahrung Schritt für Schritt zurückerobern und besonders beim Barfuß wandern in der Natur dadurch ein neues Gefühl von Freiheit erleben.

Es gibt sie und es werden immer mehr! Junge und ältere Menschen, die ohne Schuhe in Parks spazieren gehen oder mit nackten Füßen Gipfel erklimmen. Barfuß wandern liegt im Trend. Das ist auch gut so, denn durch das Tragen konventioneller Schuhe mit dicken und steifen Sohlen und Fußbetten wird verhindert, dass die Fußmuskulatur gefordert und trainiert wird. 

Solltest du noch keine Erfahrung damit gemacht haben, oder Angst davor haben, dich zu verletzen, lass diese Sorge samt Schuhen zu Hause. Es lohnt sich! Barfuß gehen tut nicht nur den Füßen gut, sondern es:

-        aktiviert alle Sinne und Organe

-        bringt uns in Kontakt mit einem Gefühl von Freiheit

-        fordert und stärkt die Fuß- und Beinmuskulatur

-        unterstützt das Immunsystem

-        stellt eine unmittelbare Verbindung zur Natur her

-        führt zu einer besseren Trittsicherheit

-        verhindert Fußpilz und Schweißfüße

 

Der richtige Gang

Scharrst du jetzt etwa schon mit den Füßen?! Dann schalte aber bitte vor deiner ersten Barfußwanderung einen Gang runter und nimm deine Füße genauer unter die Lupe. Barfuß gehen ist nicht gleich barfuß gehen. Es will gelernt werden. Normalerweise gehen wir im Fersengang. Er ist uns in Fleisch und Blut übergegangen und viele Trainer und Physiotherapeuten halten ihn sogar für empfehlenswert. Der Barfuß-Experte Dr. med. Hans-Peter Greb sieht darin hingegen die Ursache vieler Fußbeschwerden, weil der Fuß beim Fersengang abgerollt wird: Zuerst berührt die Ferse den Boden und dann der Ballen. Diesen Schritt lernen auch die Soldaten beim Militär. Unbewusst „marschieren“ auch wir durch unser Leben. Dadurch haben wir jedoch sowohl den Kontakt zu uns selbst als auch zu Mutter Erde verloren. Diese Gangart führt nach Ansicht von Dr. Greb zu Beschwerden aller Art – angefangen bei Gelenkerkrankungen, über Atemwegsbeschwerden, Allergien bis hin – auch wenn es kaum zu glauben ist - zu Lernschwächen.

Glücklich durch den Ballengang

Der Ballengang ist nach Ansicht von Dr. Greb die natürlichste Art des Gehens. Sie ist uns angeboren und mit ihr erkunden wir die ersten Kilometer unseres Erdendaseins.  Hierbei gehen wir auf dem Vorfuß. Dies ist auch die Gangart des Tänzers, der auf dem Ballen übers Parkett gleitet. Es gibt aber auch zahlreiche Situationen, in denen wir gar nicht anders können, als den Ballengang zu verwenden – wenn auch unbewusst: beim Rückwärts- und Seitwärtsgehen, beim Schleichen und natürlich beim Barfuß gehen – und wer hätte das gedacht - beim Boxen. Würde ein Boxer seinen Gegner im Fersengang angreifen, würde er noch beim ersten Schlag aus dem Ring fallen.

Dr. Greb bezieht sich hinsichtlich der wohltuenden Wirkung des Ballengangs gerne unter anderem auf eine amerikanische Studie mit schwer depressiven Menschen. Fünf Mal pro Tag mussten sie in den fünften Stock laufen und befreiten sich so Schritt für Schritt von ihrer Depression. Ob es nun an der Bewegung selbst oder aber an der Art der Bewegung lag, dass diese Menschen wieder zu einer positiveren Stimmung gelangten, bleibt offen. Für Dr. Greb aber trug die leichte, tänzerische Gangart mit dazu bei, dass es diesen Menschen wieder besser ging.  

Der Ballengang in der Praxis

Probiere doch gleich einmal diese beiden Gangarten aus! Ziehe dazu die Schuhe aus und stelle dich entspannt in den Raum. Geh dann einfach los. Wie hören sich deine Schritte an und wie nimmst du diese in den Knien, den Hüften und dem restlichen Körper wahr?! Wenn du zuerst mit der Ferse auftreten, sind normalerweise Erschütterungen zu spüren, die Knochen und Gelenke vibrieren lassen und langfristig an Knien, Hüften, Bandscheiben zu jenen Schäden führen, die als altersbedingte Abnutzungserscheinungen bezeichnet werden. Kannst du diese Wahrnehmung bestätigen?

Geh dann als nächstes im Ballengang durch den Raum. Lass zuerst den Vorfuß entspannt nach unten zeigen. Komm dann mit dem äußeren Vorfuß zuerst auf, fast zeitgleich mit dem Ballen und zuletzt berührt die Ferse den Boden. Was nimmst du jetzt wahr? Kannst du jetzt spüren, dass diese Art des Gehens viel weicher und angenehmer für deinen ganzen Körper ist?

Den Weg der Mitte gehen

Die nächste und auch größere Barfußübung kannst du in der Natur machen. Beginne mit Barfußmeditationen, kurzen Spaziergängen oder kleinen Wanderungen im eigenen Garten oder deinem Lieblingspark oder einem der wunderschönen Barfußparkours. Aber bitte Schritt für Schritt und achtsam. Mache dir bewusst, dass deine Füße sich erst an den Ballengang gewöhnen müssen. Weniger ist manchmal mehr! Lieber langsamer, aber dafür voller Genuß. Sobald du geübter sind, lohnt es sich, Barfusswanderungen zu machen. Gleichzeitig gibt es aber wie bei allem auch hier Grenzen. Geht der Weg steil bergab oder wird der Untergrund zu scharfkantig, solltest du die Schuhe ruhig wieder anziehen. Ob du den Rest des Weges wie ein Tänzer den Pfad entlanggleitest, wie ein Boxer tänzelst, oder wie ein Mönch achtsam Barfuß Schritt für Schritt gehst, bleibt dir überlassen, aber genieße mit jedem Millimeter deine Füße! Und wenn du abends nach einem solchen Ausflug wieder zu Hause bist, gönne deinen Füßen ein heißes Fußbad und eine schöne Fußmassage. Deine Füße werden es dir danken.

Last but not least: Solltest du dich unwohl fühlen mit dem Gedanken, Barfuß Gipfel zu erklimmen, könntest du alternativ mit Barfussschuhen wandern. Sie sind bequem und aus umweltfreundlichen Materialen hergestellt und stellen eine gesunde Alternative zu schweren Bergschuhen dar. Ich hatte sie auf dem Franziskusweg in Italien dabei und habe es sehr genossen, sie im Wechsel mit den Wanderschuhen zu tragen.

Ich persönlich liebe die Schuhe von Wildling.

Barfussschuhe:

www.wildling.shoes: Vom federleichten Washi-Stoff bis zur robusten Nordwolle, ob gedeckte oder leuchtende Farbtöne - der neue Lieblings Wildling wartet nur darauf, entdeckt zu werden und den individuellen Stil zu unterstreichen.

Zum Weiterlesen:

Carsten Stark: Füße gut, alles gut. Ganzheitlich gesund ohne Einlagen, Medikamente und OP. Südwest, München 2014.

Doris Iding: Achtsam in drei Atemzügen. Irisiana Verlag, München 2019

Sonntag, 11. April 2021

Übernimm dich nicht!

Gehörst du auch zu den Menschen, die gut sein wollen in der Yogastunde, der Meditation oder bei der Achtsamkeitspraxis?! Oder möchtest du vielleicht sogar sehr gut sein, vielleicht sogar die Nummer Eins?! Dann ist dieser Artikel genau richtig für dich!

Techniken wie die Meditation, aber auch Yoga und die Achtsamkeit können unseren Stress erwiesenermaßen erheblich reduzieren. Wir können gelassener werden und in unserer spirituellen Entwicklung weiterkommen. Dies ist allerdings nur dann möglich, wenn wir nicht unter einen Selbstoptimierungsdruck kommen. Halte doch an dieser Stelle einen Moment inne und frage dich ehrlich, ob du dich selbst gerne unter Leistungsdruck setzt auf der Matte und es immer gut oder richtig machen möchtest?!

Betroffen sind besonders solche Menschen, die auch im Alltag die Tendenz haben, alles perfekt zu machen und nach Möglichkeit durch besondere Leistungen auf sich aufmerksam machen möchten. Wie geht es dir?! Bist du leistungsorientiert oder machst du die Dinge, weil sie dir Spaß machen? Bist du enttäuscht, wenn du im Yoga nicht in den Kopfstand kommst oder kannst du es mit einem Lächeln akzeptieren, dass du Schwierigkeiten hast, in diese Stellung zu kommen. 

Es heißt, dass wir auf der Yogamatte oder dem Meditationskissen genauso reagieren wie im alltäglichen Leben. Solltest du also ehrgeizig sein, nicht verlieren können, oder glauben das du erst dann geliebt wirst, wenn du 200% gibst, dann tust du gut daran, deine Haltung dir selbst gegenüber zu ändern. Vergiss bitte nicht, dass es beim Yoga, bei der Meditation, beim Thai Chi und allen anderen spirituellen Praktiken darum geht, genau dieses Leistungsstreben loszulassen. Es geht nicht darum, unser auf Leistung konditioniertes Ich zu bedienen. Das Ziel ist viel mehr, aus dem Sein heraus zu leben und zu handeln.

Bleib bei dir

Stress und Leistungsdruck entsteht dann, wenn wir immer wieder auf die Nachbarmatte im Yogaraum schauen und feststellen, dass unser Nachbar oder unsere Nachbarin viel tiefer in die Dehnung kommt als wir selbst. Der Druck entsteht auch dann, wenn Teilnehmer in Abschlußrunden eines Meditationsretreats von ihren wunderbaren, lichtvollen Erlebnissen erzählen und wir selbst die Notbremse unseres Gedankenkarussels die ganze Woche über gesucht aber und nicht gefunden haben.

Finden wir auch am Ende eines achtwöchigen Achtsamkeitskurs immer noch nicht auf Anhieb den Knopf, der uns in die Stille führt, können wir uns schon mal schlecht fühlen. Erwischt uns trotz einer Dauerkarte im Yogastudio die Existenzangst kalt oder werden wir trotz regelmäßiger Meditation gekündigt oder krank bekommen wir schnell Schuldgefühle. Haben wir trotz positiver Affirmationen immer noch keinen Traumpartner oder eine zahlbare Wohnung gefunden, kann sich das Gefühl einschleichen, dass wir etwas falsch gemacht haben, oder – schlimmer noch - selbst schuld daran sind.

Disziplin und Gleichmut

Natürlich braucht es eine gute Motivation, damit wir uns täglich aufs Mediationskissen setzen oder regelmäßig ins Yoga gehen. Und es braucht auch ein Ziel, das uns dahingehend motiviert, regelmäßig unsere Mantren zu rezitieren, achtsam zu essen und die Gehmeditation in Ruhe Schritt für Schritt zu machen.

Aber Vorsicht! Übertriebener Ehrgeiz hat auf der Yogamatte und dem Meditationskissen nichts verloren. Die Vorstellung, dass du irgendwann mal „fertig“, bzw. „vollkommen“ bist, kannst du am besten am Eingang des Mediationszentrum abgeben. Wenn wir mit einer solchen Erwartung an unsere spirituelle Praxis gehen, ist diese zum Scheitern verurteilt.

Einen spirituellen Weg zu gehen, bedeutet das wir lernen uns in einem ersten Schritt selbst anzunehmen. Und zwar mit all unseren Ecken und Kanten. Und wir tun gut daran, wenn wir in einem zweiten Schritt unsere Grenzen anerkennen und unsere Eigenarten lieben lernen. Sich seiner selbst bewusst zu werden und achtsamer zu werden meint, dass wir einfach offener und freundlicher zu uns selbst und der Welt sind.

Für uns, die wir in einer Leistungsgesellschaft leben, mag es paradox und unvorstellbar klingen: aber das „Erfolgsgeheimnis“ der spirituellen Praktiken sieht so aus: Je mehr du von irgendwelchen Vorstellungen, Wünschen und Erwartungen loslässt, wie du am Ende deines Weges sein wirst oder sein solltest, desto mehr Freude wirst du bei dem haben, was du tust. Je eher du mit dir selbst Frieden schließt, und zwar so wie du aussiehst und bist, desto eher wirst du dich wohlfühlen. Lass alle Ziele und Wünsche los! Das ist zwar leichter gesagt als getan. Aber es ist möglich!


Vielleicht hast Du Lust, dich auf eine regelmäßige Meditationspraxis einzulassen und auszuprobieren, wie es ist, 21 Tage lang zu praktizieren, ohne sich zu übernehmen. Klingt paradox?! Ist aber möglich! . Dann sei dabei:

21 - Tage - Meditationschallenge

Beginn: Samstag, 17.04. - 08.05.2021 - 7 - 8 Uhr


Erwiesenermaßen wirken Meditationen besonders dann gut, wenn sie regelmäßig ausgeübt werden. Im Idealfall täglich. Dann können neue neuronale Verbindungen im Gehirn entstehen. Diese machen es unserem Geist wiederum möglich viel eher zur Ruhe zu kommen. Ein ruhiger Geist kann sich besser auf die einzelnen Meditationen einlassen und tiefer in die Stille eintauchen – und eher mit dem eigenen Wesenskern in Kontakt kommen.

Leider stellt sich uns häufig der innere Schweinehund in den Weg, wenn es darum geht, regelmäßig zu praktizieren. Der Buddha wies deshalb auf die wichtige Bedeutung der Sangha, der Meditationsgemeinschaft hin.

Gemeinsames Meditieren stärkt darüber hinaus auch das Gefühl von Verbundenheit.

Es gibt also viele Gründe, sich einmal 21 Tage auf eine regelmäßige Praxis einzulassen. Davon abgesehen wirst du dich selbst besser kennen- und lieben lernen und auch mehr Mitgefühl für dich selbst und deine Umwelt entwickeln können.

21 Tage lernst Du verschiedene Meditationen kennen. Es ist eine wunderbare Möglichkeit, Deinen eigenen Geist zu erforschen und deinen Körper zu beheimaten. Es besteht im Anschluss immer wieder die Möglichkeit, Fragen bezüglich der eigenen Praxis zu stellen. Es werden auch Mantras rezitiert. 
Der Kurs findet im Schweigen statt.

Zeiten: 7 - 8 Uhr  und 20 - 21 Uhr.

Preis: 249,--

Zur morgendlichen Meditationspraxis gibt es auch abends noch eine Stunde Meditation, Mantra-Rezitation und Pranayama-Übungen. Eine wunderbare Ergänzung, um besser schlafen zu können.

Der gesamte Kurs kostet 449,--   / Paare zahlen 414,-- pro Person


Montag, 5. April 2021

Gerald Hüther im Interview: Der Weg zum Glück

Der Weg zum Glück führt über die Brücke der eigenen Veränderung. Ein Interview mit Gerald Hüther 

Gerald Hüther macht Mut. Dieser Wissenschaftler inspiriert. Er lädt uns ein, aktiv zu werden, kreativ zu sein. Kein Wunder, dass Gerald Hüther zu dem wichtigsten Wissenschaftlern der Gegenwart zählt. Er hat viel zu sagen zum Thema Angst. Aber auch zum Thema Glück äußert er sich immer wieder. Deshalb darf das Gespräch mit ihm auf meinem Blog "Vom Glück der kleinen Dinge" nicht fehlen. 

1. Sie sind einer der bekanntesten Neurowissenschaftler Deutschlands und setzen sich sehr dafür ein, dass wir unser Gehirn nutzen. Was ist die Voraussetzung dafür, dass wir unser Gehirn konstruktiv einsetzen?

Das Gehirn ist ja immer mit irgendetwas beschäftigt, es passt ständig auf, dass alles, was im Körper abläuft möglichst gut koordiniert wird und wir am Leben bleiben. Es versucht, seine Arbeitsweise so einzurichten, dass auch im Gehirn selbst alles möglichst gut zusammenpasst. Das kennen wir ja alle: unsere Erwartungen sollen sich erfüllen, unser Denken, Fühlen und Handeln eine Einheit bilden, alles, was uns stört, was uns irritiert oder gar Angst macht soll möglichst schnell wieder verschwinden. Und dafür setzen wir uns dann eben auch ein, und wenn es klappt, sind wir glücklich. Vor allem geht es darum, die beiden Grundbedürfnisse zu stillen, mit denen wir schon auf die Welt gekommen sind, also das nach Verbundenheit einerseits und das nach eigenen Gestaltungsmöglichkeiten, nach Autonomie und Freiheit andererseits. Das ist nicht so ganz leicht, wenn einem ständig andere sagen, was man zu tun und zu lassen hat, damit man dazugehören darf.

Wer im Leben nicht das findet, was er so dringend braucht, bleibt ein Bedürftiger und sucht sich dann meist etwas, das ihm über den Schmerz hinweghilft. Das kann Alkohol sein oder Drogen, aber auch Einkaufen oder Karriere machen. Auch dafür kann man sein Gehirn recht konstruktiv einsetzen. Aber so recht glücklich macht es eben nicht, jedenfalls nicht auf Dauer.

2.     Angenommen, ich möchte im Neuen Jahr mehr Sport treiben, keinen Alkohol mehr trinken oder weniger arbeiten. Was braucht es, damit ich mein Vorhaben nicht nach zwei Wochen wieder über Bord werfe?

Wenn Sie es wirklich wollen, dann machen Sie es auch. Wenn Sie aber nur davon reden, was Sie alles gern wollen würden, schaffen Sie es nie. So einfach ist das.

3.    Wie kann ich mein Vorhaben trotzdem umsetzen, wenn ich in einem Umfeld lebe, die an einer solchen Veränderung nicht interessiert sind?

Es bringt ja nichts, wenn Sie das, was Sie sich vornehmen von den Reaktionen der Anderen abhängig machen. Das ist Ihr Leben und ihr Körper und Ihre Lebensfreude, um das es geht. Und wenn ihnen andere vorschreiben wollen, was Sie zu tun und zu lassen haben, so haben die ein Problem, nicht Sie. Meist können es diese anderen nicht gut aushalten, wenn Sie sich verändern und dies Anderen so bleiben, wie sie sind. Das passt dann nicht so gut in deren Gehirn. 

4.  Wie viel Zeit braucht es, damit ich neue Gewohnheiten etabliere?

Geht es denn wirklich darum, eine sonderbare Gewohnheit durch eine andere zu überlagern? Das kann bisweilen recht lange dauern, meist funktioniert es gar nicht. Besser wäre es, eine eigene Entscheidung zu treffen, dass Sie so wie bisher einfach nicht mehr nicht weitermachen wollen.

Das dauert nur eine Sekunde.

5.   Ich stelle immer wieder fest, dass Menschen sich mit Ihren Vorhaben überfordern. Sie möchten sich ändern, aber hängen das Ziel meines Erachtens häufig zu hoch, sodass ein Scheitern vorprogrammiert ist. Wie kann ich das vermeiden?

Man kann sich nur verändern, wenn man es selbst auch wirklich will. Und wollen kann man es nur, wenn das, was einen nach dieser Veränderung erwartet, wirklich attraktiver ist als das, was Sie bisher gemacht haben. Sie könnten beispielsweise versuchen, ab sofort etwas liebevoller mit sich selbst umzugehen. Probieren Sie es aus, beim Essen zum Beispiel, beim stundenlangen Herumsitzen vor einem digitalen Gerät, beim Anschauen irgendwelchen Schwachsinns im Fernsehen...einfach nichts mehr machen, was Ihnen nicht gut tut. Sie werden überrascht sein, was dann alles passiert.

6. Im letzten Jahr ist Ihr Buch „Wege aus der Angst“ erschienen. Welche Rolle spielt die Angst bei unserem Wunsch etwas in unserem Leben zu verändern?

Wenn wir Angst haben, stimmt etwas nicht. Dann sind wir irgendwie auf einen lebensbedrohlichen Irrweg geraten. Die Angst ist dann wie ein Wegweiser. Sie hilft uns, wieder dorthin zurückzufinden, wo es freier, selbstbestimmter und glücklicher weitergeht. 

Vielen Dank für das Interview. 

Dieses Gespräch mit Dr. Hüther erschien im Januar in der Printausgabe der Münchner Abendzeitung. 

Lesenswertes von Dr. Gerald Hüther: Wege aus der Angst. Vandenhoeck & Ruprecht; 1. Auflage 2020 (7. September 2020)



 

 

 

 

Freitag, 12. März 2021

In Form gebrachtes Glück: Atelier Berbuer verzaubert Ton in wunderschönes Unikate


Gibt es Zufälle? Nein. Ich glaube nicht daran... Denn sonst wäre das Leben einfältig und nicht so voller Wunder, wie ich sie immer wieder erlebe.  

Eines geschah an meinem Geburtstag. Meine Freundin Daniele Weiler, die in Aachen wohnt, kennt meine Vor-Liebe für Teetassen. Und so stand prompt an meinem Geburtstag ein Paket mit einer wunderschönen Teetasse vor meiner Türe. 

Und wie es an Geburtstagen so ist: Das Telefon klingelt... Besuch kommt..... Aufregung ist da.... Und dann hat es klirr gemacht. Das Geburtstagsgeschenk von Dani zerbrach auf dem Boden, als ich beim telefonieren etwas aus dem Schrank holen wollte.... 

Unachtsamkeit.... ohje... wie schnell sie ihren Tribut fordert.

Ich war so traurig, dass ich sofort auf die Website der Töpferin ging. Und in dem Moment war es um mich geschehen und ich verliebte mich in eine Tasse, in zwei Tassen, in drei... in eine Schale, in zwei, in drei... in eine Vase, in zwei Vasen, in drei Vasen...

... und beschenkte mich zum Geburtstag mit einem neuen Becher. 

Als das Paket ankam, öffnete ich nicht nur ein Paket. Alleine das Auspacken war ein großer Akt der Freude. Der Ästhetik. Des Glücks... Liebevoll verpackt kam meine neue Tasse an. Mit einem kleinen Glücksstein. Was für eine Freude. Was für eine Liebe fürs Detail. Was für ein Geschenk....

Weil mich seit diesem Tag Tassen, Vasen, Kerzenständer und Schalen jeden Tag erfreuen und glücklich machen, wollte ich Irmgard Berbuer hier gerne vorstellen, auf meinem Blog der vom Glück der kleinen Dinge handelt...



Liebe Irmgard Berbuer, wie bist Du zum Töpfern gekommen?

Schon immer wollte ich meine kleine Welt formen und mit Farben gestalten. Ton zieht mich magisch an. Ich habe manchmal das Gefühl, dass er in meinen Händen lebt und ich ihm nur helfe, seinen eigenen Ausdruck zu finden.

Woher holst Du Deine Inspirationen?

Ich bin fasziniert und durchdrungen von allem Lebendigen. Und von der Musik, die mich durch mein Atelier trägt.

Ich suche nicht, sondern lasse alles ohne Gedanken entstehen. Es kommt irgendwie durch mich durch, offen, spielerisch, absichtslos. Und ich freue mich wie ein Kind darüber.

Was wünschst Du Dir von Deinen Käufern im Bezug zu Deinen Waren?

Das sind ja keine Waren, sondern kleine Weggefährten, die bei mir liebevoll entstanden sind. Wenn dann Menschen kommen, die Freude daran finden, dann sollen sie gemeinsam in die Welt hinausgehen, und all meine Liebe und meine Wohlgefühle mitnehmen.

Worin besteht für Dich das Glück der kleinen Dinge?

Das Glück ist nur dort zu finden, denn die kleinen Dinge haben eine viel größere Kraft und Wirksamkeit als alles, was für groß gehalten wird. Kleine Dinge und Wesen sind scheinbar zart und unauffällig. Wenn wir aber unsere Wahrnehmung öffnen und uns darauf konzentrieren, erkennen wir sie als die großen Wunder der Welt. Sich damit zu verbinden, schafft eine unerschöpfliche Quelle der Kraft.

Vielen Dank für deine wunderbare Arbeit. 

Lust auf mehr?! http://atelier-berbuer.de/


Dienstag, 6. Oktober 2020

Im Körper ankommen, die eigene Mitte stärken - 8 Wochen Onlinekurs mit Doris Iding und Tanja Seehofer




















Wir befinden uns in einer aufwühlenden Zeit. Es ist eine Zeit des Wandelns. Es liegt an uns, sie zu nutzen, uns selbst zu stärken und zu wachsen. Wir können sie auch nutzen, um das kollektive Feld der Liebe, der Reife, des Bewusstseins und der Verbundenheit mitzugestalten und die Schwingung darin anzuheben.

Tanja Seehofer und Doris Iding möchten dich einladen, deine persönliche Mitte zu finden und zu stärken. Ab Oktober bieten wir an 8 Abenden einen Onlinekurs an, an dem wir Meditationen und mentalen Übungen vermitteln, die dich zu deiner eigenen Quelle führen, deine Intuition stärken und dich darin unterstützen eher zu erkennen, was und wer dir gut tut.

Samstag, 26. September 2020

Seminare 2020

Die Menschen versuchen, es selbst beim Zazen noch zu etwas zu bringen. Selbst auf dem Wege Buddhas machen sie sich selbst Stress". Kodo Sawaki

Wie wär's, wenn du den Leistungsdruck auf dem Meditationskissen oder der Yogamatte loslässt, und du dich einfach entspannst?! Einfach mal alles da sein lassen. Den Stress. Den Schweinehund. Den Hochmut. Die Unruhe.... 

Einfach mal du selbst sein. Nichts erreichen wollen. Besser noch: nichts erreichen müssen.... 

Vielleicht merkst du schon, wo die Reise in diesem Herbst hingegen wird: 

ALLES anzunehmen, was ist.

Das ist leichter gesagt als getan. Aber es ist möglich. Denn: Es gibt keine richtige und keine falsche Meditation. Es gibt auch keine gute und keine schlechte Meditation. Es geht darum, sich selbst besser kennen- und lieben zu lernen – und Halt zu finden in Dir selbst.

Und genau werden wir gemeinsam tun.
  

Montag, 3. August 2020

Biohotel Grafenast: Freiheit atmen. Entspannung leben

Zuhause ist ein Gefühl. Dieses stellt sich schnell ein, wenn unsere Gäste im Grafenast ankommen. Das mag an dem atemberaubenden Ausblick liegen, der sie mit einer imposanten Bergkulisse und einem einmaligen Blick aufs Inntal begrüßt. Es mag aber auch daran liegen, dass das Grafenast ein Ort ist, an dem sich geborgen und aufgehoben fühlt.

Wir möchten unsere Gäste mit allen Sinnen verwöhnen: zum Essen gibt es nachhaltige, abwechslungsreiche Menüs, gesunden Tees, köstlichen Weinen. Gekocht wird biologisch und vollwertig. Von klassischen Tiroler Gerichten bis hin zu modernen veganen Gerichten wird der Gaumen verwöhnt. Und da das Auge auch mitisst, zaubern unsere Köche auch immer wieder kulinarische Kunstwerke, die schon fast zu schön sind, um sie zu essen.

Sonntag, 7. Juni 2020

Trauma und Corona: Prof. Reddemann im Interview


Prof. Reddemann zählt zu den erfahrensten Trauma Therapeutinnen in Deutschland. Während des Lockdowns führte ich ein Interview mit ihr: 

Was genau ist ein Trauma?

Trauma bedeutet Wunde oder auch Verwundung, in diesem Fall auf der seelischen Ebene. Wie bei körperlichen Wunden gehen die Verwundungen von ganz leicht bis sehr schwer. Es lässt sich vorstellen, dass jemand der oder die auf dem Land mit großem Garten lebt, ganz anders belastet sein wird als jemand die z.B. als alleinerziehende Mutter in der Großstadt mit 3 kleinen Kindern in einer kleinen Wohnung zurecht kommen muss. Das Einhalten sozialer Distanz ist für Viele sehr belastend und kann sich traumatisierend auswirken. Die Folgen all dieser unterschiedlichen Formen von Belastungen oder auch Traumatisierungen sind wiederum sehr unterschiedlich. Sehr belastete Menschen können z.B. in starke Unruhe geraten, oder auch erstarren. Je länger diese Krise anhält, desto mehr Menschen werden mit Belastungssymptomen reagieren. Auch das hat Ähnlichkeit mit einem körperlichen Trauma. Je länger eine Verletzung einwirkt, desto gravierender kann sie sein. Ich möchte aber auch sagen, dass nicht alle Menschen die jetzige Situation als traumatisierend erleben. Das hängt mit einigen weiter unten angesprochenen Faktoren zusammen.

 

Dienstag, 4. Februar 2020

Achtsam morden: das beste Achtsamkeitsbuch aller Zeiten


Achtsam, wie bitte?! Achtsam morden?! 
Eine geniale Idee, diese beiden Gegensätze zu verbinden. Das Buch ist sowas von spannend. Sowas von witzig und sowas von intelligent geschrieben, dass es in jede Achtsamkeitsausbildung gehört. 
Ich habe viele Leute gesprochen, dir mir erzählt haben, dass sie erst durch dieses Buch die Achtsamkeit so richtig verstanden. Warum nicht?!
Das Buch ist aber auch wirklich so was von humorvoll, sarkastisch-lakonisch, dass man bereits nach den ersten Seiten vollkommen in den Bann gezogen wird. Auch wenn mein - so wie ich kein Krimifan ist. 
Die Story: Ein Anwalt wird von seiner Frau genötigt, einen achtwöchigen Achtsamkeitskurs zu besuchen, um die angeknackste Ehe zu retten. Ihr Mann Björn folgt ihrem Rat und landet bei einem Achtsamkeitscoach, der ihm die Prinzipien der Achtsamkeit schnell und gut vermittelt. Ganz zufällig gerät Björns Leben aus dem Ruder und der liebende Vater, permanent kritisierte Ehemann und äußerst kluge Anwalt eines Mafiosos rutscht immer tiefer in einen äußerst dreckigen Sumpf aus verzwickten Situationen und diversen Morden. Aber dank der Achtsamkeit bleibt er selbst in äußerst delikaten Momenten vollkommen wertfrei und achtsam. 
Genial, wie Dusse die Prinzipien der Achtsamkeit in die unterschiedlichsten Situationen in diesem Krimi verwebt. 

Montag, 3. Februar 2020

Bücher für mehr Bewusstheit: Frag den Buddha und geh den Weg des Herzens

Heute gibt es als Buchempfehlungen einen Klassiker aus der spirituellen Literatur. "Frag den Buddha und geh den Weg des Herzens" war eines der ersten Bücher, dass ich auf meinem persönlichen Weg gelesen haben und es hat mich tief berührt - und zwar in meinem eigenen Herzen.

Jack Kornfield beschreibt hier auf sehr einfühlsame und unterhaltsame Weise, dass Spiritualität mitten im Leben stattfindet. Es reicht nicht, wenn wir tiefe Einheitserfahrungen auf dem Meditationskissen machen. Viel wichtiger ist die Frage: Wie integriere ich diese in mein Leben?!

Dieses Buch enthält zahlreiche Übungen und macht deutlich, dass ein spiritueller Weg nur dann ein guter Weg ist, wenn er ein Herz hat.

Wie sieht dein Weg aus? Hat dein Weg ein Herz? Hat dein Weg auch ein Herz für dich selbst?!

Wenn du zu den Menschen gehörst, die Gott und die Welt bedingungslos lieben - oder lieben wollen, aber du dich selbst dabei außen vorlässt, dann könnte dieses Buch ein paar schöne Impulse für dich enthalten!


Freitag, 31. Januar 2020

Bücher für mehr Bewusstheit! Jean-Pierre Weill: Die Leichtigkeit des Seins. O.W.Barth
























Ich möchte Euch gerne wieder häufiger Bücher vorstellen. Bücher, die unser Wesen ansprechen. Bücher, die dich inspirieren. Bücher, die gegen die Verblödung sind.

Ich wollte den Titel für meine Buchbesprechungen erst "Bücher gegen die Verblödung" nennen. Ich weiß, es ist ein krasser Titel. Aber wir werden durch die sozialen Medien so dermaßen manipuliert, dass wir dem nur entgegenwirken können, indem wir das Handy immer wieder mal ausschalten und zu einem guten Buch greifen und uns auf das Wesentliche besinnen, von dem diese Bücher handeln.


Fortbildung: Die Kraft der Meditation erfahren, 28./29.03.2020 (10 – 17 Uhr)


Ich kehre gerade aus einem 5-wöchigen Schweige-Meditationsretreat zurück und habe dort wieder einmal die Tiefe und Qualität der Meditation erfahren dürfen. 

Deshalb freue ich mich besonders auf diese Fortbildung, die ich im März leiten werde.



Dienstag, 12. November 2019

Mitgefühl – mit uns selbst und anderen Wie wir lernen, liebevoller mit uns umzugehen
























Als ich vor einigen Wochen in Kassel auf einen Zug wartete, ertönte eine Durchsage am Bahnsteig: „Der ICE nach München hat Verspätung wegen Personenschaden.“ Ein Geschäftsmann neben mir zückte unmittelbar sein Handy, wählte eine Nummer und fluchte laut: „Guten Morgen, Frau Maier. Da hat sich anscheinend wieder ein Idiot vor den Zug geworfen. Ich melde mich, sobald ich hier weg komme.“ Ich schaute mich auf dem vollen Bahnsteig um und konnte auch in Gesichtern verschiedener anderer Reisender offensichtlichen Unmut sehen. Eine Dame neben mir war sehr verärgert, schaute mich an und schüttelte missbilligend ihren Kopf. „Jetzt bekomme ich meinen Anschlußzug nicht mehr und muss 2 Stunden warten.“. Es war kalt und regnerisch. Auch ich reagierte verärgert. Hatte ich mich doch schon so sehr auf eine Tasse heißen Tee im Zugrestaurant gefreut.

Samstag, 31. August 2019

Achtsam in 3 x 3 x 3 Atemzügen - MBRS Kurs 09.10. - 04.12.2019

MBSR 8-Wochen-Programm mit Doris Iding – Herbst 2019

Dieser Kurs hilft Ihnen dabei, innerhalb dieser immer hektischer werdenden Welt ungeachtet aller Sorge und Nöte innere Ruhe zu finden und diese auch langfristig zu halten. Jeder verfügt über Quellen des Friedens und Wohlbefindens. 

Egal, wie festgefahren unser Leben ist oder wie verzweifelt und ausgebrannt wir uns auch immer fühlen mögen. Haben wir diese Quelle einmal wiedergefunden, wird das Leben leichter. Versprochen!

Während der 8 Wochen lernen Sie verschiedene Übungen im Sitzen, Liegen und Gehen kennen. Sanfte Körperarbeit aus dem Yoga rundet das Spektrum ab. Außerdem gibt es im Kurs Anregungen zur Integration der Achtsamkeit in den Alltag sowie kurze Vorträge zur Stresslösung und Stärkung der eigenen Ressourcen.

Montag, 8. April 2019

Patanjali im Büro Konzentriert arbeiten

























Yoga ist die Fähigkeit,
sich ausschließlich auf einen Gegenstand,
eine Frage oder einen anderen Inhalt auszurichten

und in dieser Ausrichtung ohne Ablenkung zu verweilen.
Dann scheint in uns die Fähigkeit auf,
etwas vollständig und richtig zu erkennen.

                                                                  Patanjali

Dienstag, 2. April 2019

Genuss & Spiritualität – Zwei Seiten des einen Seins

Rund ums Jahr warten unterschiedlichste Gaumenfreuden und Hochgenüsse auf diejenigen, die gerne tafeln und Spass daran haben, sich das Leben etwas versüssen zu lassen. Aber längst nicht alle Menschen - meist sind es die Frauen - können ungehindert an Essenseinladungen teilnehmen, oder sich ungehemmt den kulinarischen Freuden des Lebens hingeben. Sie leiden unter Essstörungen und der Vorstellung, zu dick zu sein. Diese falsche Selbstwahrnehmung ist der Grund einer oft langen, manchmal sogar lebenslangen Diätkarriere zahlreicher Frauen. Wenn es besonders tragisch verläuft, mündet dieses Essverhalten in einer Magersucht, manchmal sogar mit tödlichem Ausgang. Gespeist wird dieses falsche Selbstbild tragischerweise tagtäglich von den Medien. Im Fernsehen, in Zeitschriften, aber auch in der Werbung werden uns beständig nur dünne, androgyn aussehende, und damit einhergehend meist krankhaft untergewichtige Frauen als Schönheitsideal und erstrebenswertes Vorbild angepriesen. Dass diese Frauen durchweg offiziell als untergewichtig deklariert werden, wird in den Frauenzeitschriften nicht erwähnt.

Montag, 18. März 2019

Von Sehnen und Sucht zum Sein - Mein Weg des Yoga
























Bis zum Jahre 1985 war mein Leben geprägt von Sehnen und Sucht. Kiffen, reisen, trinken, fliehen – immer unterwegs auf der Suche nach etwas, was ich nicht benennen konnte. Dann, im Rahmen eines Enlightenment Intensives, in dem die Frage: Wer bin ich? im Vordergrund steht, machte ich eine existenzielle Erfahrung des Nichts. Danach war mein Leben von einem Moment auf den anderen nicht mehr das, was es vorher war. Vom Moment dieser Erfahrung habe ich 7 Jahre lang keine Zigaretten, keinen Kaffee, keinen Joint und keinen Alkohol mehr zu mir genommen. Es bestand kein Bezug mehr zwischen derjenigen die Nicht-Ist und mir, die immer kiffen, trinken und flüchten wollte.

Samstag, 16. Februar 2019

Yogareise Sardinien mit Doris Iding. 29. Juni bis 06. Juli 2019









Lebe deine Einzigartigkeit mit Yoga und Meditation!

Meditationen, Atemübungen und Yoga-Sequenzen bringen Sie in Kontakt mit Ihrer Einzigartigkeit. Dies alles geschieht mühelos. Einfach so. Sie können in Kontakt kommen mit Ihrer eigenen Quelle, die sich zum Ausdruck bringen möchte durch Ihr Dasein. Sie kann Sie darin unterstützen, Ihr Leben entsprechend dem göttlichen Plan zu verwirklichen.

Atmen Sie tief durch, richten Sie Ihren Blick auf das glitzernde Meer, während Sie in Ihrer Yoga-Übung verweilen! Spüren Sie die strahlende sardische Sonne auf Ihrer Haut – so fühlt sich Urlaub an!