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Donnerstag, 27. Mai 2021

 

Das Glück der kleinen Dinge liegt für mich darin, uns selbst immer mehr zu entwickeln, damit wir zu unserem wahren Wesen vordringen. „Der Schlüssel zur Selbst-Entfaltung“ zeigt dir auf, wie du einen Weg aus dem Leid findest. Geschrieben wurde er von Florian Palzinsky.

Der Schlüssel zur Selbst‐Entfaltung   

Es gibt fünf Punkte, die ausschlaggebend dafür sein können, ob wir ein Ziel irgendwann einmal erreichen, oder ob wir unser Vorhaben schon vorher abbrechen bzw. es im Sand verlaufen lassen. Auch wenn ich diese essenziellen Stützen einst von dem indischen Yogalehrer Aadil Palkhivala kennen lernte, sind sie auf unzählige Bereiche des Lebens praktisch anwendbar.

 1) Sehnsucht   2) Wille   3) Anleitung   4) Praxis   5) Geduld 

Um sich auf einen langen, mühsamen und undurchsichtigen Weg zu machen, ist etwas Not‐wendig, dass jeder von uns tagtäglich mehr oder weniger erfährt: nämlich die Erfahrung von Unzufriedenheit und Leid. ‚In a nutshell‘ hat der Buddha einmal seine Lehre so definiert:

„Ich lehre nur zwei Dinge: Leid (dukha) und den Weg, der aus dem Leid führt.“ 

Die Ursache für jegliches Leiden ist Anhaftung (upādāna) und Begehren (tanhā), d.h. der Versuch, den unberechenbaren Lebensstrom unter Kontrolle zu bekommen, weg vom Unangenehmen und hin zum Angenehmen. Die Ursache ist die illusorische Identifikation (maya) mit unserem begrenzten Menschsein in einer unbeständigen Welt. 

Es gibt einige wenige weise Menschen, die nicht erst mit dem Kopf gegen die Wand fahren oder brutal am Boden der weltlichen Realität aufschlagen müssen. Sie begreifen schon vorher, dass Leben immer lebensgefährlich ist, niemand Krankheit und Altern entkommen kann, und alle sinnlichen Freuden bedingt und beschränkt sind. 

Eigenschaften für ein zufriedeneres Leben

Da die meisten von uns leider nicht mit dieser transzendierenden Erkenntnisfähigkeit gesegnet sind, können wir uns zumindest mit Hilfe dieser Eigenschaften einem zufriedenen Leben herantasten: 

1) Sehnsucht
Nicht jeder, der leidet, will auch unbedingt das Unglück oder dessen Ursache loswerden. Denn das Ego kann sich dadurch auf eigenartige Weise definieren, in Selbstmitleid versinken oder darin sogar den Sinn des Lebens darin sehen. Wenn aber Leid unerträglich wird, dann entsteht ein notgedrungener Wunsch nach einer Existenz ohne Schmerz, Angst, Trauer, Wut, Verzweiflung oder Depression. Doch diese Sehnsucht bedeutet noch lange nicht, dass man auch eine Ahnung hat, wie man in stürmischen Zeiten einen friedlichen Hafen erreichen kann.   

2) Der Wille
… gibt der unklaren Sehnsucht Kraft und Richtung. Wer wünscht sich nicht, hie und da einen Zustand wie Übergewicht oder eine Gewohnheit wie Rauchen zu ändern? Wenn sich aber nicht genug Unzufriedenheit oder sogar Wut aufgestaut hat, wird die transformierende Kraft eines zielgerichteten Willens fehlen. Jedes Vorhaben, das Disziplin und Ausdauer braucht, wird dann zu einer bloßen Tagträumerei, die keiner Alltagsrealität standhält.   

Nicht nur im Buddhismus ist die Macht des Entschlusses ein wichtiger Faktor zur Selbstentfaltung:

„In dem Augenblick, indem man sich endgültig einer Aufgabe verschreibt, bewegt sich die Vorsehung auch. Alle möglichen Dinge, die sonst nie geschehen wären, geschehen, um einem zu helfen. Ein ganzer Strom von Ereignissen wird in Gang gesetzt durch die Entscheidung, und er sorgt zu den eigenen Gunsten für zahlreiche unvorhergesehene Zufälle, Begegnungen und materielle Hilfen, die sich kein Mensch vorher je so erträumt haben könnte. Was immer Du kannst, beginne es. Kühnheit trägt Genius, Macht und Magie. Beginne jetzt." William Hutchison Murray

3) Anleitung
Wenn einmal die inneren und äußeren Fühler nach Problem‐Lösungen ausgestreckt sind, dann nehmen wir uns und die Welt mit einer besonderen Aufmerksamkeit wahr. Phänomene und Situationen, die wir mit einem trägen (tamas) oder unruhigen (rajas) Geist nicht beachten, können plötzlich zu Augenöffnern, Wegweisern und Brücken zum Glück werden. Als der Prinzensohn Siddhartha – der künftige Buddha Gautama ‐ zum ersten Mal heimlich den hedonistischen Käfig seines väterlichen Palastes verließ, begegnete er vier sogenannten „Himmelsboten“: einem Kranken, einem Alten und einem Toten. Jeder von ihnen zeigte ihm einen bis dahin unbekannten Aspekt des Lebens auf. Als er dann dem vierten „Boten“, einem Wandermönch begegnete, spiegelte dieser sein wahres Dharma (Lebenssinn) wider. Daraufhin ließ er seine Familie und seine weltlichen Pflichten hinter sich, um das zu finden, was nicht der Krankheit, dem Alter und dem Tod unterworfen ist: Nirwana, die bedingungslose Befreiung.

Die wenigsten Suchenden haben das Glück, gleich am Anfang ihres Weges einem Lehrer, einer Meisterin oder einer Lehre zu begegnen, die sie genau dort abholen und weiterführen, wo sie gerade in ihrem Leben stehen und stecken. Manche spirituellen Anweisungen passen für eine gewisse Zeit, aber irgendwann entwickelt man sich weiter und das einst Stimmige wird überflüssig oder sogar hinderlich. Wie eine Schlange, die ihre alte Haut abstreift, oder ein Kind, das irgendwann die Lust am Sandkasten‐Spielen verloren hat.

Ich verbrachte die ersten zweieinhalb Jahre meines Mönchslebens im abgelegenen Nordosten von Thailand mit einem buddhistischen Meister, den alle als Erleuchteten verehrten. Anfänglich war ich davon ebenfalls überzeugt und machte bei diesem religiösen Gehabe fromm mit. Als aber mein kritischer Hausverstand irgendwann dagegen Einspruch erhob, packte ich meine wenigen Sachen und suchte mein spirituelles Glück woanders. Natürlich kann man manchmal schon beim Lesen oder Hören von bestimmten Anweisungen intuitiv spüren, dass sich etwas unstimmig anfühlt. Ein guter Gradmesser kann auch sein, wenn man spirituelle Lehrer und „Heilsverkünder“ mit einem offenen und kritischen Auge unter die Lupe nimmt: Wie sattvisch ist tatsächlich ihr Verhalten und ihre Ausstrahlung, oder wie stark sind diese von Gier, Hass und Verblendung geprägt?  

4) Praxis
Von einer spirituellen Praxis kann man erst dann wirklich sprechen, wenn man sie über einen längeren Zeitraum beibehält, denn Regelmäßigkeit ist oft der transformierende Faktor – nicht nur bei der Entfaltung von spirituellen Qualitäten, sondern auch bei allen Künsten und in weltlichen und alltäglichen Handfertigkeiten. Wenn man mit einer bestimmten Praxisform anfänglich nicht gleich klar kommt oder mit Widerständen reagiert, heißt das noch lange nicht, dass sie falsch ist. Manchmal muss man erst längere Zeit üben, damit etwas in Fluss kommt und um herausfinden zu können, ob wir dadurch liebevoller, durchlässiger und bewusster werden, oder vielleicht sogar irritierter, enger und achtloser. Diesen Realitätscheck kann kein*e Lehrer*in und keine Tradition für uns übernehmen, denn es gibt keine Praxis, die immer für alle passend ist.

Hermann Hesse beschreibt den transformierenden Pfad in einer ganz besonders poetischen Weise in dem Gedicht „Stufen“:
„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, 
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben. 
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten, 
An keinem wie an einer Heimat hängen, 
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen, 
Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.“


4) Geduld
Es kann sein, dass die notwendige Sehnsucht da ist, der befeuernde Wille, die richtigen Anweisungen und die effektive Umsetzung in die Praxis ... und trotzdem kommen wir kurz vor der Ziellinie zum Stehen, nur weil die Geduld nicht ausreichend vorhanden ist.

Franz Kafka sagte einmal: "Vielleicht aber gibt es nur eine Hauptsünde: die Ungeduld. Wegen der Ungeduld sind die Menschen aus dem Paradies vertrieben worden, wegen der Ungeduld kehren sie nicht zurück“.

Geduld und Vertrauen dürfen aber nicht auf Kosten einer feinfühligen und realistischen Einschätzung gehen. Es kann ein harter Moment am spirituellen Weg sein, wenn man sich nach Jahren der überzeugten Praxis irgendwann doch eingestehen muss, dass alle Bemühungen trotz ‚blood, sweat & tears‘ schlussendlich nicht viel gebracht haben. Aber was sind schon ein paar Jahre auf der langen Reise zu uns selbst, die wir vielleicht schon viele Leben vorher begonnen hat und vielleicht auch noch viele weitere Transformationen weitergehen werden. Keine Praxis wird je ganz umsonst sein, denn wir können immer etwas dazulernen, und sei es nur mehr Vertrauen oder neue Einsichten. Spiritualität ist nicht immer logisch nachvollziehbar, sondern von Paradoxen durchwachsen.

So fordert beispielsweise Anthony de Mello: „Der Drang nach Veränderung ist der Feind der Liebe. Meint nicht, euch selbst verändern zu müssen: nehmt euch an und liebt euch so wie ihr seid […] dann werden Veränderungen auf wunderbare Weise von selbst eintreten – zu ihrer eigenen Zeit. Gebt euch dem Strom des Lebens hin … frei und unbeschwert von Gepäck!“

Aus der yogischen Perspektive soll ich und die Welt so annehmen, wie ich und sie sich gerade präsentieren und uns den undurchschaubaren Kräften mit Respekt und Gelassenheit hingeben (Bhakti-Yoga). Auf der anderen Seite werden selbstloses Agieren (Karma‐Yoga) oder spezifische körperliche und mentale Übungen (Hatha‐Yoga) empfohlen. Manchmal braucht es aber einfach nur ein Loslassen der dualistischen Sichtweise von Subjekt und Objekt, von richtig und falsch. Dann erkennen ich – wie nach einem Traum, dass ich nicht eines von unzähligen anderen Individuen in der Welt bin, sondern sich das ganze Universum in mir befindet (Jnana‐Yoga).


von Florian Palzinsky www.yogaundmeditation.at

 

 

Sonntag, 11. April 2021

Übernimm dich nicht!

Gehörst du auch zu den Menschen, die gut sein wollen in der Yogastunde, der Meditation oder bei der Achtsamkeitspraxis?! Oder möchtest du vielleicht sogar sehr gut sein, vielleicht sogar die Nummer Eins?! Dann ist dieser Artikel genau richtig für dich!

Techniken wie die Meditation, aber auch Yoga und die Achtsamkeit können unseren Stress erwiesenermaßen erheblich reduzieren. Wir können gelassener werden und in unserer spirituellen Entwicklung weiterkommen. Dies ist allerdings nur dann möglich, wenn wir nicht unter einen Selbstoptimierungsdruck kommen. Halte doch an dieser Stelle einen Moment inne und frage dich ehrlich, ob du dich selbst gerne unter Leistungsdruck setzt auf der Matte und es immer gut oder richtig machen möchtest?!

Betroffen sind besonders solche Menschen, die auch im Alltag die Tendenz haben, alles perfekt zu machen und nach Möglichkeit durch besondere Leistungen auf sich aufmerksam machen möchten. Wie geht es dir?! Bist du leistungsorientiert oder machst du die Dinge, weil sie dir Spaß machen? Bist du enttäuscht, wenn du im Yoga nicht in den Kopfstand kommst oder kannst du es mit einem Lächeln akzeptieren, dass du Schwierigkeiten hast, in diese Stellung zu kommen. 

Es heißt, dass wir auf der Yogamatte oder dem Meditationskissen genauso reagieren wie im alltäglichen Leben. Solltest du also ehrgeizig sein, nicht verlieren können, oder glauben das du erst dann geliebt wirst, wenn du 200% gibst, dann tust du gut daran, deine Haltung dir selbst gegenüber zu ändern. Vergiss bitte nicht, dass es beim Yoga, bei der Meditation, beim Thai Chi und allen anderen spirituellen Praktiken darum geht, genau dieses Leistungsstreben loszulassen. Es geht nicht darum, unser auf Leistung konditioniertes Ich zu bedienen. Das Ziel ist viel mehr, aus dem Sein heraus zu leben und zu handeln.

Bleib bei dir

Stress und Leistungsdruck entsteht dann, wenn wir immer wieder auf die Nachbarmatte im Yogaraum schauen und feststellen, dass unser Nachbar oder unsere Nachbarin viel tiefer in die Dehnung kommt als wir selbst. Der Druck entsteht auch dann, wenn Teilnehmer in Abschlußrunden eines Meditationsretreats von ihren wunderbaren, lichtvollen Erlebnissen erzählen und wir selbst die Notbremse unseres Gedankenkarussels die ganze Woche über gesucht aber und nicht gefunden haben.

Finden wir auch am Ende eines achtwöchigen Achtsamkeitskurs immer noch nicht auf Anhieb den Knopf, der uns in die Stille führt, können wir uns schon mal schlecht fühlen. Erwischt uns trotz einer Dauerkarte im Yogastudio die Existenzangst kalt oder werden wir trotz regelmäßiger Meditation gekündigt oder krank bekommen wir schnell Schuldgefühle. Haben wir trotz positiver Affirmationen immer noch keinen Traumpartner oder eine zahlbare Wohnung gefunden, kann sich das Gefühl einschleichen, dass wir etwas falsch gemacht haben, oder – schlimmer noch - selbst schuld daran sind.

Disziplin und Gleichmut

Natürlich braucht es eine gute Motivation, damit wir uns täglich aufs Mediationskissen setzen oder regelmäßig ins Yoga gehen. Und es braucht auch ein Ziel, das uns dahingehend motiviert, regelmäßig unsere Mantren zu rezitieren, achtsam zu essen und die Gehmeditation in Ruhe Schritt für Schritt zu machen.

Aber Vorsicht! Übertriebener Ehrgeiz hat auf der Yogamatte und dem Meditationskissen nichts verloren. Die Vorstellung, dass du irgendwann mal „fertig“, bzw. „vollkommen“ bist, kannst du am besten am Eingang des Mediationszentrum abgeben. Wenn wir mit einer solchen Erwartung an unsere spirituelle Praxis gehen, ist diese zum Scheitern verurteilt.

Einen spirituellen Weg zu gehen, bedeutet das wir lernen uns in einem ersten Schritt selbst anzunehmen. Und zwar mit all unseren Ecken und Kanten. Und wir tun gut daran, wenn wir in einem zweiten Schritt unsere Grenzen anerkennen und unsere Eigenarten lieben lernen. Sich seiner selbst bewusst zu werden und achtsamer zu werden meint, dass wir einfach offener und freundlicher zu uns selbst und der Welt sind.

Für uns, die wir in einer Leistungsgesellschaft leben, mag es paradox und unvorstellbar klingen: aber das „Erfolgsgeheimnis“ der spirituellen Praktiken sieht so aus: Je mehr du von irgendwelchen Vorstellungen, Wünschen und Erwartungen loslässt, wie du am Ende deines Weges sein wirst oder sein solltest, desto mehr Freude wirst du bei dem haben, was du tust. Je eher du mit dir selbst Frieden schließt, und zwar so wie du aussiehst und bist, desto eher wirst du dich wohlfühlen. Lass alle Ziele und Wünsche los! Das ist zwar leichter gesagt als getan. Aber es ist möglich!


Vielleicht hast Du Lust, dich auf eine regelmäßige Meditationspraxis einzulassen und auszuprobieren, wie es ist, 21 Tage lang zu praktizieren, ohne sich zu übernehmen. Klingt paradox?! Ist aber möglich! . Dann sei dabei:

21 - Tage - Meditationschallenge

Beginn: Samstag, 17.04. - 08.05.2021 - 7 - 8 Uhr


Erwiesenermaßen wirken Meditationen besonders dann gut, wenn sie regelmäßig ausgeübt werden. Im Idealfall täglich. Dann können neue neuronale Verbindungen im Gehirn entstehen. Diese machen es unserem Geist wiederum möglich viel eher zur Ruhe zu kommen. Ein ruhiger Geist kann sich besser auf die einzelnen Meditationen einlassen und tiefer in die Stille eintauchen – und eher mit dem eigenen Wesenskern in Kontakt kommen.

Leider stellt sich uns häufig der innere Schweinehund in den Weg, wenn es darum geht, regelmäßig zu praktizieren. Der Buddha wies deshalb auf die wichtige Bedeutung der Sangha, der Meditationsgemeinschaft hin.

Gemeinsames Meditieren stärkt darüber hinaus auch das Gefühl von Verbundenheit.

Es gibt also viele Gründe, sich einmal 21 Tage auf eine regelmäßige Praxis einzulassen. Davon abgesehen wirst du dich selbst besser kennen- und lieben lernen und auch mehr Mitgefühl für dich selbst und deine Umwelt entwickeln können.

21 Tage lernst Du verschiedene Meditationen kennen. Es ist eine wunderbare Möglichkeit, Deinen eigenen Geist zu erforschen und deinen Körper zu beheimaten. Es besteht im Anschluss immer wieder die Möglichkeit, Fragen bezüglich der eigenen Praxis zu stellen. Es werden auch Mantras rezitiert. 
Der Kurs findet im Schweigen statt.

Zeiten: 7 - 8 Uhr  und 20 - 21 Uhr.

Preis: 249,--

Zur morgendlichen Meditationspraxis gibt es auch abends noch eine Stunde Meditation, Mantra-Rezitation und Pranayama-Übungen. Eine wunderbare Ergänzung, um besser schlafen zu können.

Der gesamte Kurs kostet 449,--   / Paare zahlen 414,-- pro Person


Freitag, 31. Januar 2020

Fortbildung: Die Kraft der Meditation erfahren, 28./29.03.2020 (10 – 17 Uhr)


Ich kehre gerade aus einem 5-wöchigen Schweige-Meditationsretreat zurück und habe dort wieder einmal die Tiefe und Qualität der Meditation erfahren dürfen. 

Deshalb freue ich mich besonders auf diese Fortbildung, die ich im März leiten werde.



Dienstag, 21. November 2017

Remo Rittiner – ein Gespräch mit dem bekannten Yogatherapeuten


Im Oktober habe ich bereits „Das große Ayur-Yoga Praxisbuch“ von Remo Rittiner, dem bekanntesten Yoga-Therapeuten im deutschsprachigen Raum, vorgestellt. Remo begeistert mich stets aufs Neue mit seiner Arbeit, weshalb ich seine inspirierenden Bücher immer gerne vorstelle.

Sein Praxisbuch rund um die Yoga-Form des Ayur-Yoga ist bereits ein Bestseller. Mein Gespräch mit Remo ermöglicht allen, die Remo bisher noch nicht kannten, ihn kennenzulernen und sich inspirieren zu lassen.

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Einatmen. Ausatmen. Langsam ankommen bei sich selbst

Sich selbst wieder wahrzunehmen ist für die meisten Menschen ein langer Prozess. Den eigenen Körper wieder zu spüren, ist für Viele anfangs ungewohnt. Die eigenen Bedürfnisse zu erkennen und sie willkommen zu heißen, ist gar nicht so leicht. Besonders dann nicht, wenn man auf der Erfolgsleiter ganz oben steht. Aber mit viel Geduld und Achtsamkeit ist es möglich. Wahres Glück nur in uns selbst zu finden ist – und jeder hat ein Recht darauf . Jenseits von seinen Leistungen.

Fünf Minuten lang ruhig auf einem Stuhl sitzen und in das eigenen Innere hineinfühlen. Für die meisten Menschen klingt das nach einer lächerlichen Herausforderung oder nach einer willkommenen Pause im eigenen Alltag. Doch für Herrn M., einen Klienten von mir, ist dieses kurze Loslassen, die fünfminütige Ruhe, eine Handlung, die ihm zutiefst zuwider ist. In keiner Weise kann er diese mit seinen eigenen Prinzipien vereinbaren. Nach kürzester Zeit ist im gesamte Raum seine Nervosität und sein Unbehagen deutlich spürbar.

Dienstag, 4. Juli 2017

Traumasensibles Yoga – Möglichkeiten und Grenzen – Joachim Pfahl im Interview

Der Yogalehrer Joachim Pfahl kennt sich aus mit traumatisierten Menschen. Seit Jahrzehnten arbeitet er in unterschiedlichen Kontexten mit Betroffenen. Sein sanfter, umfassender Yogastil unterstützt sie darin, in sich selbst ein zu Hause zu finden!

Dienstag, 2. Mai 2017

Yoga und Achtsamkeit - Gelassen in schwierigen Zeiten - Üben. Üben. Üben.

Diese Woche steht ganz im Zeichen der Achtsamkeit: Heute morgen habe ich bereits mit wundervollen Menschen aus dem Finanzamt Achtsamkeit praktiziert. Am Donnerstag geht es ins Hotel Hubertus, wo ich meine Achtsamkeitstage halten werde und am Sonntag dann bin ich im Yogabee in München. Infos

Donnerstag, 17. November 2016

Schenke Deinem Körper, wann immer es möglich ist, ein Lächeln!

Achtsamkeitsübung für mehr Körperbewusstsein Nr. 2 - Dem Körper ein Lächeln schenken

Wir leben in einer Welt der Illusionen. Die Medien vermitteln uns unrealistische Schönheitsideale. Die Fotos werden von den Fotografen oder in den Redaktionen nachträglich so lange retuschiert, bis wir einen Menschen mit unnatürlichen Proportionen haben. Was dadurch erreicht wird, ist eine latente Unzufriedenheit bei uns Konsumenten, weil wir konstant das Gefühl haben, dass wir unzulänglich, zu dick, zu klein, zu rund, zu breit oder zu schmal sind. Bei einer solchen subtilen Beeinflussung ist es natürlich nicht leicht, mit dem eigenen Körper zufrieden zu sein und ihn so zu lieben, wie er ist.

Freitag, 26. August 2016

Achtsamkeit - das A und O für ein glückliches Leben

Heute möchte ich Euch wieder einmal ein Buch empfehlen. Es stammt aus der Feder von Dr. Matthias Ennenbach, den ich bereits interviewt habe und dessen Bücher ich sehr schätze.

Nun zum Buch.......
 
„Es geht nicht darum, sich selbst zu entdecken, sondern sich selbst zu kreieren.“  Matthias Ennenbach

In seinem neuen Buch „Achtsame Selbststeuerung – Grundlagen und Praxis der Achtsamkeit“ (Windpferd Verlag) gelingt Dr. Matthias Ennenbach das fast Unmögliche: Eine Beschreibung des Unbeschreiblichen - eine sehr einfühlsame, bildhafte und humorvolle Beschreibung des achtsamen Zustandes. Eine gut lesbare Mischung aus fundiertem, leicht verständlich aufbereitetem Wissen und heiteren, nachdenklichen und sehr menschlichen Beispielen und Geschichten rund um das faszinierende Thema
Achtsamkeit und die phänomenalen Selbsterschaffungs- und Heilungspotentiale unseres Gehirns.

Donnerstag, 14. Juli 2016

MBSR 8-Wochen-Kurs in München mit Doris Iding

Beginn: 27.09., 19.00 Uhr, München (Nymphenburg) 8 Abende + 1 Tag der Achtsamkeit
Beginn: 28.09., 19.00 Uhr, München (Nymphenburg) 8 Abende + 1 Tag der Achtsamkeit

Da meistens nicht alle 8 Tage besucht werden können, besteht die Möglichkeit, den jeweiligen Tag in einem anderen Kurs nachzuholen.

Dieser Kurs hilft Ihnen dabei, innerhalb dieser immer hektischer werdenden Welt ungeachtet aller Sorge und Nöte innere Ruhe und Gelassenheit zu finden – oder besser gesagt: wie Sie sie wiederfinden. Denn im tiefsten Innern verfügen wir alle über Quellen des Friedens und Wohlbefindens. Egal, wie festgefahren unser Leben ist oder wie verzweifelt und ausgebrannt wir uns auch immer fühlen mögen.

Montag, 30. Mai 2016

Weibliche Weisheit. 100 Geschichten erwachter Frauen!!!

Florence Caplow und Susan Moon: Das verborgene Licht. 100 Geschichten erwachter Frauen aus 2500 Jahren, betrachtet von (Zen-)Frauen heute. edition steinrich. 2016

Schon länger bin ich auf der Suche nach Büchern, die von spirituellen Lehrerinnen geschrieben sind, weil diese in meinen Augen noch einmal einen anderen Zugang zur Buddhanatur haben als Männer. Umso erfreuter war ich, als ich das Buch „Das verborgene Licht“ in die Hände bekam.

Auf 512 Seiten fand ich zahlreiche buddhistische Geschichten, Zengeschichten und Koans, in denen Frauen vorkommen. Hatte ich bislang doch immer nur Geschichten von Patriachen gelesen und gehört. Nun aber erfahre ich endlich, wie sich Frauen auf dem Weg zur Erleuchtung verhalten, wie sie mit spirituellen Erfahrungen umgehen, wie sie praktizieren und wie sie ihre Weisheit in den Alltag integrieren.

Dienstag, 24. Mai 2016

Sei achtsam und das Leben wird leichter - Workshop mit Doris Iding im Spirit Yoga Berlin am 11.06.2016

11. Juni 2016 - Spirit Yoga, Berlin - Workshop mit Doris Iding
 
"Sei achtsam und das Leben wird leichter! Eine Anleitung zur Gelassenheit"

Achtsamkeit hat längst Einzug gehalten in unsere Gesellschaft. Das ist auch gut so, denn mit ihrer Hilfe wird das Leben wirklich leichter!

In einem Vortrag erkläre ich, was Achtsamkeit genau ist und wie du es entspannt in deine Yoga- als auch Meditationspraxis und darüber hinaus ohne Stress in deinen Alltag integrieren kannst.

Mittwoch, 18. Mai 2016

Mitgefühl, wie wir es lernen können – Prof. Dr. Luise Reddemann im Interview

Wenn ich Menschen coache, egal ob im Bereich Yoga oder Achtsamkeit, bin ich immer wieder sehr betroffen darüber, wie unendlich streng viele Menschen mit sich sind! Leistung, Perfektionsanspruch, weiterkommen, das alles was uns in der heutigen Gesellschaft umzubringen scheint und uns auf den spirituellen Weg gebracht wird, betreiben wir hier oft genauso weiter. Allerdings unbewusst.

Meine eigene Erfahrung aber ist, dass erst dann, wenn wir wirklich tiefes Mitgefühl mit uns selbst haben, kann ein umfassender Fortschritt auf dem spirituellen Weg geben. Nur wenn wir unser Herz für uns selbst öffnen, und uns Mitgefühl schenken, kann tiefgreifende Transformation passieren.

Donnerstag, 28. April 2016

Verstehst Du die Wirklichkeit?!

Das Leben ist ein großes Puzzle. Wir sind im Besitz aller Teile, aber kaum in der Lage, sie richtig zusammenzufügen. Unsere Versuche, das Puzzle zu lösen, scheinen zum Scheitern verurteilt. Es sind zu viele Variablen und es ist zu schwer, sie richtig zuzuordnen. Wäre das Leben einfach, würdest du mehr glückliche Menschen sehen. Doch wenn die Lösung bereits gefunden wurde, welchen Grund gäbe es dann, es selbst herausfinden zu wollen? Warum sie nicht einfach benutzen? Vedanta kennt das Puzzle des Lebens und legt alle Teile an ihren richtigen Platz.......

Mit diesen Worten beginnt das Buch von James Swartz, einem der wenigen authentischen Vedanta-Lehrer, die es im Westen gibt. Es sind einfache Worte, leicht verständliche Bilder für ein äußerst komplexes Thema, das mit dem Verstand eigentlich gar nicht erfasst werden kann. Trotzdem bringt mir das Buch von „Die Wirklichkeit verstehen. Vedanta – eine praktische Einführung“ die Non-Dualität ein Stück näher.

Dienstag, 12. April 2016

Lächeln vertreibt Schmerzen

























In meinen Stunden "Yoga der Achtsamkeit" lade ich die Teilnehmer immer wieder ein zu lächeln. Das mache ich deshalb, weil die meisten immer ganz ernst und ganz konzentriert auf der Matte stehen. So, als müssten sie etwas leisten.

Donnerstag, 3. März 2016

Achtsamkeit macht glücklich

Über Achtsamkeit gibt es mittlerweile massenhaft Bücher, doch das Buch von dem Belgier David Dewulf „Das Arbeitsbuch der Achtsamkeit“ zählt zu meinen Lieblingsbüchern zu dem Thema!

Denn: Dieses Werk ist bewusst mehr als nur Lektüre: Es leitet für Wochen zu einer intensiven Praxis der Achtsamkeit an, sodass sich unsere Denkweise im Alltag positiv und nachhaltig verändern kann. David Dewulf schafft es, als Arzt, anerkannte Autorität auf dem Gebiet der Body-Mind-Medizin und Kenner des asiatischen Raums mit seinen unterschiedlichen Meditations- und Übungspraktiken, sein umfangreiches Wissen in leicht verständliche Sprache zu binden und so den Leser dort abzuholen, wo dieser sich angesprochen fühlt.

Dienstag, 2. Februar 2016

Angstfrei leben

Wer von Euch kennt das nicht? Plötzlich reagiert man im beruflichen oder familiären Alltag mit Stress, Angst oder Aggression. Ein Indiz für unbewusste emotionale Probleme.

Üblicher­weise gehen wir darüber hinweg, aber die Ursache bleibt unentdeckt. Wer wieder angstfrei und bewusst das Leben genießen möchte, für den stellt das Buch „Natürlich angstbefreit. Unseren Körper spüren: Ängste und Blockaden selbst dauerhaft auflösen“ von Luc Nicon, Experte für Pädagogik und Verhaltenskommunikation, eine einfache und schnelle Möglichkeit dar, an den Ursachen zu arbeiten und die Störung aufzulösen.

Montag, 30. November 2015

Beckenboden-Yoga macht glücklich

Warum es glücklich macht?! 

Beckenboden-Yoga ist ein ganzheitliches Wahrnehmungstraining, das bei Frauen wie Männern das körperliche Wohlbefinden und die Lebensfreude steigern kann und auch das Sexleben verbessert. Ein aktiver Beckenboden und ein gutes Beckenboden-Bewusstsein gibt zudem allen Yoga-Asanas mehr Stabilität und Zentriertheit, aber auch mehr Leichtigkeit.

Wie wichtig der Beckenboden ist, wurde mir durch das Buch von Sarah Lucke wieder einmal sehr bewusst!

Sie hat zu diesem Thema ein wertvolles Basis-Handbuch herausgebracht, dass sich für Männer und Frauen, für Anfänger und Fortgeschrittene und auch für Paare eignet

Dienstag, 18. August 2015

Mitgefühl macht mich glüklich - für mich selbst und für andere!

Heute gibt es mal wieder eine Buchbesprechung. Dieses Mal zum Thema Mitgefühl. Damit beschäftige ich mich gerade sehr intensiv und merke, wie wichtig es ist!

Dabei ist mir die Frage gekommen:Warum ist es für uns so leicht und so selbstverständlich, anderen Menschen gegenüber Mitgefühl zu empfinden und uns selbst nur mit äußerster Härte zu begegnen?