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Mittwoch, 24. Januar 2018

Urvertrauen stärken durch sanfte Klänge

Ich liege in Seitenlage auf einem weichen Futon in einem Behandlungszimmers des Peter Hess Zentrums. Mein ganzer Körper ist bedeckt mit einem hauchdünnen Tuch. Um mich herum stehen Klangschalen in verschiedenen Größen: Vor meinem Kopf, hinter meinem Rücken, vor meinem Brustraum und zu meine Füßen. Zu meiner Linken, auf meiner Herzseite, sitzt die Klangtherapeutin und Yogalehrerin Emily Hess. In den nächsten 30 Minuten schlägt sie ganz behutsam und sanft immer wieder die verschiedenen Schalen an. Mal ist der Klang hell, mal tönt er etwas dunkler, aber immer gleich sanft. Niemals erreicht er mich unangenehm oder aufdringlich. Die einzelnen Klänge laden mich ein, mich einzulassen, mich von ihm führen zu lassen und mich ihm hinzugeben.

Mittwoch, 17. Januar 2018

So hälst Du deine Vorsätze für das kommende Jahr entspannt und gelassen durch

Jetzt ist das da, das Neue Jahr. Ja, der erste Monat ist auch schon fast wieder rum....

Momentan beginnen viele neue Kurse. So auch bei mir. Letzte Woche startete der erste Achtsamkeitskurs und nächste Woche geht der erste MBSR-Kurs los.

Solltest Du ebenfalls gerade mit einem Kurs anfangen, oder Du dir für das Neue Jahr vorgenommen hast, regelmäßig zu üben, möchte ich dir ein paar Tipps mit auf den Weg geben!

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Einatmen. Ausatmen. Langsam ankommen bei sich selbst

Sich selbst wieder wahrzunehmen ist für die meisten Menschen ein langer Prozess. Den eigenen Körper wieder zu spüren, ist für Viele anfangs ungewohnt. Die eigenen Bedürfnisse zu erkennen und sie willkommen zu heißen, ist gar nicht so leicht. Besonders dann nicht, wenn man auf der Erfolgsleiter ganz oben steht. Aber mit viel Geduld und Achtsamkeit ist es möglich. Wahres Glück nur in uns selbst zu finden ist – und jeder hat ein Recht darauf . Jenseits von seinen Leistungen.

Fünf Minuten lang ruhig auf einem Stuhl sitzen und in das eigenen Innere hineinfühlen. Für die meisten Menschen klingt das nach einer lächerlichen Herausforderung oder nach einer willkommenen Pause im eigenen Alltag. Doch für Herrn M., einen Klienten von mir, ist dieses kurze Loslassen, die fünfminütige Ruhe, eine Handlung, die ihm zutiefst zuwider ist. In keiner Weise kann er diese mit seinen eigenen Prinzipien vereinbaren. Nach kürzester Zeit ist im gesamte Raum seine Nervosität und sein Unbehagen deutlich spürbar.

Mittwoch, 23. August 2017

Fortbildungshinweis: Die heilsame Wirkung von Yoga bei traumatischen Erfahrungen - Joachim Pfahl und Doris Iding

Die heilsame Wirkung von Yoga bei traumatischen Erfahrungen
Man braucht nicht als Flüchtling in einem Lager zu leben oder als Soldat in einem Krieg gekämpft zu haben, um Traumata zu kennen. Mittlerweile weiß man, dass sie zum Leben vieler Menschen dazugehören: Ein Unfall, eine Trennung, ein Tod, Gewalt und Missbrauch oder können Auslöser für ein Trauma sein und sich im Nervensystem festsetzen, ohne dass man sich dessen bewusst ist. Die gute Nachricht: es ist möglich, durch Traumata entstandene Schädigungen zu verringern oder sogar zu beheben! Das hängt maßgeblich damit zusammen, dass man die natürliche Plastizität des Gehirns nutzen kann, um sich – als Betroffene - wieder völlig lebendig und in der Gegenwart verwurzelt zu fühlen.

SA 21. Oktober 2017, 09:30 - 17:00
SO 22. Oktober 2017, 09:30 - 16:00

Donnerstag, 27. Juli 2017

Da traut sich jemand! Claudia Korsten-Ring und Yoga für Kurvige!

Alles ist Yoga! Und Yoga ist für Alle da! Auch für vollschlanke, kleine und ältere Frauen. Und natürlich auch für Männer, die nicht aussehen wie Ralf Bauer oder Rodney Yee. Dieses Bewusstsein möchte die Yogalehrerin Claudia Korsten-Ring vermitteln. Wichtig finde ich ihre Arbeit und mutig den Ansatz, gezielt die Frauen anzusprechen, die sich nicht mit den Models für Yogabücher identifizieren können. In diesem Interview erklärt Claudia, was sie dazu bewegt hat, diese Initiative zu gründen.

Mittwoch, 31. Mai 2017

Die aktuelle Buchempfehlung: "Traumasensibles Yoga" von Angela Dunemann, Regina Weiser und Joachim Pfahl

Gerade erschienen ist ein empfehlenswertes Buch zum Thema Traumasensibles Yoga, dass von den drei Yogalehrern (Dunemann, Pfahl und Weiser) geschrieben wurde, deren Arbeit ich persönlich sehr schätze!

Darin gehen die drei umfassend auf das Thema Trauma ein und schenken Therapeuten, Yogalehrern und Betroffenen einen reichhaltigen, langjährigen Erfahrungsschatz in Hinblick auf Heilung traumatischer Erfahrungen.

Freitag, 26. Mai 2017

3 wertvolle Tipps für die MBSR-Praxis für jeden Tag

Die achtsamkeitsbasierte Stressbewältigung im Alltag
 
Ich habe eine sehr gute Nachricht! MBSR (Mindful based Stress Reduktion) wirkt!!!

Das kann ich selbst bestätigen. Der kleine Wehrmutstropfen dabei ist allerdings, dass wir die Übungen, die dazu gehören – wie z.B. der Body Scan, die Sitzmeditation oder auch die Praxis des Mitgefühls - wirklich TUN müssen. Und das am besten täglich. Denn sonst werden wir uns nicht von unseren alten Verhaltensmustern und tiefsitzenden Konditionierungen lösen können.

Mittwoch, 10. Mai 2017

3 wertvolle Strategien für einen heilvollen Umgang mit traumatischen Erfahrungen

Vor einiger Zeit habe ich in einem Vortrag über Trauma gehört, dass wohl jeder Mensch früher oder später in seinem Leben traumatische Erfahrungen macht. Manche Menschen leiden nicht unter den Auswirkungen dieser Erfahrungen, andere wiederum zerbrechen daran.

Dienstag, 13. Dezember 2016

"Dieses Buch hat alles, was man braucht, um eine im Herzen zentrierte Praxis zu leben!"

In der heutigen Zeit, in der wir oft von einem Termin zum nächsten hetzen ohne zur Ruhe zu kommen, in der alles (noch) schneller gehen muss und wir von äußeren Reizen überflutet werden, haben sich Yoga und Achtsamkeitsmeditation als Trend zur Stressbewältigung etabliert.

Bei Yoga denkt man dabei oft an eine Abfolge körperlicher Übungen. Die Meditation hingegen wird in erster Linie als eine mentale Aktivität beschrieben. Doch jeder, der bereits Erfahrungen mit Yoga gemacht hat, weiß, dass die Praxis einen auf den eigenen Geist zurückwirft. Und jeder Meditierende weiß, dass sich nach kurzer Zeit der Körper spürbar meldet. Achtsame Präsenz und Yoga bilden eine untrennbare Einheit. In der heutigen Zeit, in der Yoga gerne als Fitnessstunde zwischen zwei Termine gelegt wird, kommen dieses Wissen und eine entsprechende achtsame Haltung jedoch leider zu kurz.
 

Donnerstag, 8. Dezember 2016

Der Körper als wunderbare Pilgerstätte




















Achtsamkeitsübung für mehr Körperbewusstsein Nr. 3 – Körperempfindungen wahrnehmen

Es gibt keine Pilgerstätte, 
die wunderbarer und offener wäre als mein Körper,
kein Ort, der es mehr wert wäre, erkundet zu werden.
(Siddha Saraha)
 
Es sind Deine Körperempfindungen, Gefühle und Gedanken, die Dein Befinden und Erleben bestimmen. Bist Du traurig, spürst Du einen Kloß im Hals und bist Du verliebt, hast Du Schmetterlinge im Bauch. Die buddhistische Psychologie weiß darum, wie sehr unsere Körperempfindungen, die eng an unsere Gefühle und Gedanken gekoppelt sind, uns im Griff haben können. Sie können uns in den Himmel oder in die Hölle katapultieren. Sie weiß auch, wie schwer es uns fällt, sie nur als das zu betrachten, was sie sind: Gefühle. Das gilt sowohl für die positiven als auch für die negativen Körperempfindungen. Die buddhistische Psychologie legt besonders bei der Praxis der Achtsamkeit ihren Fokus darauf, dass wir lernen, unsere Körperempfindungen, die aus unseren Gedanken und Gefühlen entstehen, bewusst wahrzunehmen und ihnen wertfrei eine entsprechende Aufmerksamkeit zu schenken. Ohne uns in sie verwickeln zu lassen. So, wie es in der großen Rede über die Achtsamkeit beschrieben wird: „Wenn ein angenehmes Gefühl im Körper auftaucht, wisse, dass dies die Erfahrung eines angenehmen Gefühls ist. Wenn ein schmerzhaftes Gefühl auftritt, wisse, dass dies die Erfahrung eines schmerzhaften Gefühls ist.“