Samstag, 10. Juni 2017

Beeindruckende Kraftplätze im Gasteiner Tal

Kennst Du dieses Gefühl: Du kommst in eine Region, an einen Ort oder in ein Haus und obwohl Du noch nie hier warst, weißt Du: hier bin ich zu Hause. Du fühlst Dich wohl. Geborgen. Angekommen und angenommen von den heilenden Kraftorten, die Du hier vorfindest. So geht es mir im Gasteiner Tal.


Entspannung pur

Ich habe das Glück, durch Tina Maria Verdi „Das Alpenhaus“ in Bad Hofgastein kennenzulernen. Es liegt zentral. Mitten im Ort. Das gefällt mir gut. Von meinem Zimmer aus habe ich einen Blick auf das Tal und die Berge gleichermaßen. Ich kann mich nicht sattsehen an den umliegenden Bergen, Wiesen und Tälern. Das Grün entspannt meine Augen und beruhigt meinen Geist. Immer wieder lasse ich den Blick über diese malerische Landschaft schweifen. Dann bleibt er wieder an einem Gipfel, einer Wiese, einem Wasserlauf oder einem Hang hängen – und tankt auf. Ja, meine Seele wird genährt. Bin ich doch müde von dem ewigen Krach, Lärm und der Enge der Münchner Stadt. Hier in Bad Hofgastein kann meine Seele wieder atmen. Luft. Freiheit. Weite. Was für ein Geschenk! In einer Zeit, in der es immer anstrengender, immer enger wird einfach Freiheit zu atmen!


Die Chakras des Gasteinertals



























Zusammen mit Tina Verdi, der Geschäftsführerin des Alpenhauses und Alfred Silbergasser, der „grünen Seele“ des Hotels machen wir uns auf, um die Chakras des Gasteinertals zu besuchen. Diese wurden von dem Geomanten und Künstler Peter Frank entlang der Gastainer Ache, die wie eine Wirbelsäule das Tal durchzieht, an 7 wichtigen Orten installiert.

Zuerst besuchen wir das Basischakra. Ich bin beeindruckt. Ich spüre wie die Energie des Chakras meine Füße und Beine hochwandert und mein Becken mit Kraft und Wärme erfüllt. Ich habe auf diesem blauen Planeten bereits einige Kraftorte besucht, aber selten habe ich die nährende und stärkende Energie so unmittelbar und stark erfahren wie hier.

Ähnlich geht es mir beim Kehlkopfchakra. Ich bin zutiefst berührt von diesem Ort. Der Stein, die er dasteht. Aufrecht. Klar. Stolz. Und dann an einer Seite bewachsen von Moos. Yin und Yang. Weich und Hart. Da kommt mir ein Spruch in den Sinn: „Worte können hart sein wie Stahl und weich wie Honig.“ Hier finde ich diesen Spruch materialisiert vor mir und bin berührt.


Begegnung mit dem Kehlkopfchakra
 
Alfred, Wildnispädagoge, Geschichtenerzähler und wandelnde Enzyklopädie erklärt mir die Struktur der Landschaft, das Wesen der Berge, Bäume und Kräuter. Fundiert. Geerdet. Tiefgründig. Kein Wunder, dass Privatpersonen, Institutionen und das Fernsehen gerne mit ihm arbeiten oder über ihn berichten. Ich bin beeindruckt von seinem Wissen und sauge seine Geschichten und Erzählungen auf wie ein nasser Schwamm. Mit ihm hat „Das Alpenhaus“ und das Gasteiner Tal einen Hüter der Weisheit gewonnen. Er weiß um die Zusammenhänge von Körper, Geist und Seele und er kennt die Verbindung zwischen Natur und Mensch sehr genau aus eigener Erfahrung. Ich bin dankbar, von ihm durch das Tal geführt zu werden und durch ihn diese wunderschönen Kraftorte kennenzulernen.
 

Im Dialog mit dem Wald



























Einen Tag später mache ich mich alleine auf und gehe in die Berge. Vorbei an der Annakapelle, die mich zutiefst berührt, weiter in den Wald. Hier kommt es mir vor, als würde ich durch einen Zauberwald laufen. Ist dies wirklich nur ein Baumstamm, an dem ich vorbeigehe oder ist es der Thron eines Waldherrschers?

Die Vögel sprechen mit mir. Es sind viele an der Zahl und ich genieße ihren Dialog. Vögel gibt es in der Stadt immer weniger. Hier sind sie noch zu Hause und leben im Einklang mit der Natur. Was für eine Oase!

Je länger ich gehe, desto mehr verschmelze ich mit dem Wald. Plötzlich höre ich das Klappern von Hufen. Pferde und Esel ziehen ein Stück weiter an mir vorbei. Was für ein schönes Bild. Ich bin berührt.

Ich kann mich nicht satt sehen, riechen, fühlen und schmecken an dem, was ich im Wald erlebe. Hier bin ich ganz im Moment. Mit all meinen Sinnen.


Klein, aber fein: Die Anna-Kapelle

Die Heilige Anna

Auf dem Rückweg ins Tal halte ich noch einmal inne in der Anna-Kapelle. Ich komme mir vor, als würde ich in den Schoß der Anna zurückkehren. Das mag irgendwie komisch, esoterisch und g’spinnert klingen. Aber so geborgen wie in dieser kleinen Kapelle habe ich mich selten gefühlt. Die Präsenz der Heiligen Anna schlägt sich für mich in diesem Gefühl nieder. Hier verweile ich gerne. Lange. Und ich werde wiederkommen.


Satt und genährt

Zufrieden steige ich wieder runter ins Tal und lasse die ganzen Eindrücke sacken. Sie landen in meinem Herzen. Dort sind sie gut aufgehoben. Ich genieße die Abende nach ausführlichen Saunagängen, köstlichen Essen mit gutem Wein auf meinem Balkon und versinke wieder in den Anblick des Gasteiner Tals, vor welchem ich mich mit einem Gefühl der tiefen Dankbarkeit verneige bevor es dunkel wird und die ersten Sterne am Himmel auftauchen und über das Tal und all seine Anwohner und Gäste wachen.

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