Donnerstag, 8. März 2018

Ein Buddha, der Dir in schwierigen Zeiten hilft


Fühlst Du dich manchmal überfordert von den Herausforderungen des Lebens? Hast Du ab und zu das Gefühl, dass Dir alles über den Kopf wächst? Dann sind die folgenden Übungen genau richtig für Dich! Sie geben Dir einen Buddha an die Hand, der Dich darin unterstützt, gelassener mit dem umzugehen, was es zu tun gibt.

Solltest Du also in eine Situation kommen oder Dich in einer längeren Krise befinden, in der Du das Gefühl der Überforderung hast, dann kannst du den Buddha anrufen, damit er Dir hilft.
Auch wenn es Dir im ersten Moment vielleicht unwahrscheinlich vorkommt, so probiere es trotzdem aus! Der Buddha ist da. Er wohnt in Dir und wartet nur darauf, dass Du dir von ihm helfen lässt.

Solltest Du mit dem Bild des Buddha nicht viel anfangen können, dass überlege Dir, welche Person Dich persönlich inspiriert. Ist es eher Krishna? Oder Mutter Theresa? Gandhi oder vielleicht doch eher Amma? Schau, welcher Mensch spontan vor deinem inneren Auge auftaucht. Es kann auch eine Person aus deinem realen Leben sein: eine Großmutter, die Dich durch ihren Mut beeindruckt hat. Dein Vater, der ein besonders großes Herz hat oder eine Person. Wer immer auftaucht, um Dich zu unterstützen ist genau der oder die Richtige.

Übung: Der helfende Buddha

Komm in eine aufrechte Sitzhaltung. Mache es Dir bequem. Achte darauf, dass Du dich entspannst. Es gibt nichts zu leisten und Du musst auch nichts besonders gut machen. Sei einfach nur offen für das, was entstehen möchte.

Lass Dich nun in dieser Sitzhaltung nieder. Nimm wahr, wie Dein Körper sich mehr und mehr durch eine bewusste, lange und sanfte Ausatmung entspannt.

Wenn Du nicht gleich zur Ruhe kommst, dann lass den Ausatem etwas länger werden und mache eine kurze Pause nach der Ausatmung.

Sobald Du innerlich etwas ruhiger geworden bist, rufe Den Buddha und bitte ihn, Dir zu helfen.

Stell Dir vor, dass der Buddha nun auftaucht, um Dir zu helfen. Stell Dir vor, dass er sich in Dir immer mehr ausbreitet und nach und nach zu Dir wird.

Und nun lass den Buddha atmen. Lass den Buddha sitzen.

Sage Dir innerlich: Ich muß nicht atmen. Ich muß nicht sitzen.

Mach Dir bewusst, dass der Buddha atmet. Der Buddha sitzt.

Sage Dir: Ich genieße das Atmen. Ich genieße das Sitzen.

Mach Dir bewusst, Buddha ist Atmen. Der Buddha ist sitzen.

Sage Dir: Ich bin Atmen. Ich bin sitzen.

Es gibt nur Atmen. Es gibt nur Sitzen.

Niemand atmet. Niemand sitzt.

Innerer Frieden während des Atmens. Frieden während des Sitzens.

Innerer Frieden ist Atmen. Innerer Frieden ist Sitzen.

Verweile in dieser Haltung so lange es Dir gut tut. Genieße diesen inneren Frieden. Genieße die Ruhe

Sage Dir dann: Stille ist Atmen. Stille ist Sitzen.

Innerer Frieden ist Atmen. Innerer Frieden ist Sitzen.

Wiederhole die Sätze innerlich noch einige Mal und genieße den Inneren Frieden. Die Stille. Das Atmen.

Lass Dich von Buddha unterstützen. Du bist nicht alleine.

Komme abschließend mit deiner Aufmerksamkeit dann wieder zurück in den Raum, in dem Du dich befindest.

Und wende Dich dann wieder den Tätigkeiten zu, die zu tun sind.

Mache Dir dabei bewusst, dass Du den Buddha jederzeit wieder anrufen kannst. Auch während der Ausübung einer Tätigkeit. Auch während des Gehens. Auch währen des Wartens auf den Bus. Der Buddha ist jederzeit für Dich da. Der Buddha ist in Dir. Du bist der Buddha!

Inspiriert zu dieser Übung hat mich das Hörbuch von Thich Nhat Hanh: Versöhnung mit dem inneren Kind. Von der heilenden Kraft der Achtsamkeit. Argon balance.

Als Buch: Versöhnung mit dem inneren Kind: O.W.Barth Verlag 2011


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