Mittwoch, 21. Februar 2018

Begeisterung einatmen. Entspannung ausatmen. Meditationen im Klosterhof











Überall auf der Welt gibt es sie, diese ganz besonderen Orte. Orte, an denen man sich vom ersten Moment an irgendwie zu Hause fühlt. Einer davon ist der Klosterhof in Bayerisch Gmain. Hier lässt man die Seele gerne baumeln. Egal zu welcher Jahreszeit.

Kennen- und lieben lernen durfte ich das Hotel Klosterhof im Berchtesgadener Land Ende letzten Jahres. Ja, mit manchen Orten ist es so wie mit der Liebe: Man tritt ein in ein Haus und fühlt sich von Anfang an wohl. Irgendwie zu Hause. Und das ist kann man nicht erzwingen und auch nicht machen.  Der Klosterhof ist für mich ein solcher Ort.

Das Familienhotel, wunderschön und sehr ruhig mit Blick auf die Berge gelegen, hat mich sofort in den Entspannungsmodus versetzt. Liebevoll geleitet wird das Hotel vom Ehepaar Färber, das sich mit Hingabe um das körperliche, geistige und sinnliche Wohl der Gäste kümmert. Kultur, Entspannung, Kulinarik werden hier großgeschrieben. Im Haus selbst und in der Natur, die einen direkt vor der Eingangstüre mit offenen Armen umschließt, spürt man worum es eigentlich geht im Leben: Dasein. Genießen. Im Moment verweilen. Und wem das wunderschöne Spa, das köstliche Essen und die vielen kulturellen Angebote im Haus selbst nicht reichen, der ist in nur 20 Minuten in Salzburg und kann dort u.a. die Festspiele genießen, deren Besuch vom Hotel aus organisiert werden.

Begeistert hat mich auch die Größe des Hotels. Es ist weder zu groß noch zu klein, sodass ich mich gut und schnell orientieren konnte Alles ist überschaubar. Nichts wirkt überzogen. Das macht das Haus in einer Zeit, in der eigentlich nur noch Superlativen geboten werden sehr sympathisch.

Die Begeisterung führte schnell zu mehr: Seit Februar gebe ich im Klosterhof – seinem Namen alle Ehre machend – nun regelmäßige Meditations- und Achtsamkeitsseminare.  Die erste Morgenmeditation im Januar war bereits ein voller Erfolg. Die Gruppe der Interessierten bestand hauptsächlich aus Paaren, die gemeinsam nach mehr Achtsamkeit und meditativen Momenten im Alltag suchen.

Die Paare waren sehr offen und aufgeschlossen der Meditation gegenüber und haben sich sehr interessiert und neugierig darauf eingelassen, sich auf für sie vollkommen ungewohntes Terrain – nämlich das eigene Innere hinter verschlossenen Augen – einzulassen.

Anhand einfacher Übungen habe ich ihnen die Basis einer Meditation nähergebracht, sodass sie die Übungen zuhause wiederholen können. Sie selbst können es gleich auch einmal ausprobieren!

Kurze Atemmeditation: Lang oder kurz?
Nehmen Sie sich jetzt gleich 3 – 5 Minuten Zeit für diese kurze Übung. Kommen Sie in eine aufrechte Sitzhaltung. Schließen Sie die Augen und beobachten Sie wertfrei, ob der Atem flach oder tief ist oder eher lang oder kurz. Versuchen Sie, mit Ihrer ganzen Aufmerksamkeit bei der Wahrnehmung des Atems zu bleiben.

In der Atembeobachtung ruhen
Kommen Sie in eine aufrechte und bequeme Sitzhaltung und bleiben Sie nach Möglichkeit für die nächsten 5 Minuten in dieser Haltung so sitzen. Entspannen Sie sich. Richten Sie Ihre ganze Aufmerksamkeit auf Ihre Atmung, ohne diese zu verändern. Beim Einatmen ruht Ihre ganze Aufmerksamkeit auf der Einatmung. Beim Ausatmen sind Sie mit Ihrer ganzen Präsenz bei der Ausatmung. Sobald Sie merken, dass Sie in Gedanken abschweifen, kommen Sie wieder zurück und konzentrieren sich auf Ihre Atmung. Schließen Sie diese Übung mit einem tiefen, bewussten Atemzug ab.

Gemeinsam eintauchen in die Stille
Diese Übungen sind sehr einfach – und wirklich sehr effektiv! Das bestätigen mir auch andere Kursteilnehmer immer wieder. Und erfahrungsgemäß wirken sie schon bald in der Tiefe und lassen uns den Alltag entspannter und gelassener bewältigen.

Allerdings gibt es einen kleinen Wermutstropfen: Die Übungen sind einfach, aber sie regelmäßig zu machen ist nicht leicht – besonders dann nicht, wenn wir alleine zu Hause sind und wieder zahlreiche Ablenkungen darauf warten, unsere Aufmerksamkeit zu absorbieren. Deshalb wird es besonders Anfängern empfohlen, sie in einer Gruppe unter der Anleitung eines erfahrenen Meditationslehrers zu üben. Aber auch für Fortgeschrittene ist es immer wieder eine schöne Erfahrung, gemeinsam in die Stille einzutauchen und dann getragen von einem so kraftvollem Ort wie dem Klosterhof zur Ruhe zu kommen – und Begeisterung einzuatmen und Entspannung auszuatmen.

Weitere Informationen zu Achtsamkeitstagen und Meditationsretreats im Klosterhof:

10. – 13. 05. 2018: Achtsamkeitstage mit Doris Iding
20. – 23. 09. 2018: Meditationsretreat mit Doris Iding
15. – 18. 11. 2018: Meditationsretreat mit Doris Iding

Weitere Informationen zum Hotel: klosterhof.de










  

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen